Unsere Gottesdienste im September

Freitag,          01. September, 19°° Uhr, Vesper im Brunnenhof

13.Sonntag nach Pfingsten, 03. September, 10:30 Uhr: Hl. Messe Hofkapelle Ragenreute

Freitag,          08. September, 19°° Uhr, Vesper im Brunnenhof

14.Sonntag nach Pfingsten, 10. September, 10:30 Uhr, Hl. Messe Abtei St. Severin

Donnerstag,            14. September, 19°° Uhr, Vesper mit Vesper im Brunnenhof

Samstag,      16. September: KIRCHENWALLFAHRT NACH VIERZEHNHEILIGEN

15.Sonntag nach Pfingsten, 17. September, 18°° Uhr: Hl. Messe Hofkapelle Ragenreute

Keine Gottesdienste in dieser Woche

16.Sonntag nach Pfingsten, 24. September, kein Gottesdienst (Klostermarkt Walkenried)

Freitag,          29. September, 18°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

Am letzten Wochenende im Oktober wird Bischof Roald drei Männer in Ebenweiler zu Diakonen weihen. Es handelt sich um den Pastoralen Mitarbeiter Dipl. Theol. Ralf Blasberg, um den Subdiakon Prof. Dr. Volker Schulte aus der Schweiz und um den Subdiakon Davide aus Italien. Informationen und Anmeldung in St. Andreas.

 

Das Kraut des Monats September: Frauenmantel

Frauenmantel, als „Kraut für die Weiber“ den Germanen heilig. Wegen seiner Kraft gegen Frauenleiden weihten die vorchristlichen Hebammen und Kräuterweiber den späteren „Unser Frowen Mantel“ der Liebes- und Fruchtbarkeitsgöttin Frigga. Mit dem Frauenmantel hatte die Göttin den Frauen ein Mutterkraut geschenkt, das – insbesondere bei abnehmendem Mond gebraucht – die Macht besaß, Blutungen zu stillen oder Geburtswunden zu schließen. Die Germanen verehrten Frigga einst als Spenderin des Ehesegens und brachten ihr Milch- und Räucheropfer dar, damit sie über die Gebärenden wachte.  Alchemilla scheidet auf scheinbar wundersame Weise Wasser durch feine Poren am Blattrand aus. Diese „Gutatationstropfen“ an den feingezackten Blatträndern wird auch „Tau“ genannt. Im Frauenmantel leben verborgene Geister, wussten die alten Kräuterweisen zu berichten. Baum- und Blumenelfen waschen sich im Tau, der sich am Morgen auf den Blättern findet. Der Tau ist begehrtes Alchemistenwasser. Er wird zu allerlei Zauberei gebraucht. Schon der „Druide Miraculix“ aus dem kleinen Dorf  der Gallier (das übrigens nie einen Namen erhalten hat und von Römern und Gästen nur als das „Dorf der Verrückten“ bekannt ist) als namentlich bekannter Mittler zwischen den Göttern und den Kelten, begehrte dieses „Pflanzenwasser“. Es diente zur rituellen Reinigung bei kultischen Handlungen und seiner goldenen Sichel, mit der er die Zutaten für seinen Zaubertrank erntete. Viele  Volksnamen beziehen sich auf diesen Tropfen auf den Blättern, die die Pflanze so reizvoll machen. In christlichen Zeiten wurde der Frauenmantel dann als Pflanze der Jungfrau Maria zum Symbol für alle Schutzsuchenden. Die Alchemisten des Mittelalters sammelten den auf den Blättern der Pflanze sich bildenden Tau. Der botanische Name des Frauenmantels „Alchemilla“leitet sich vom arabischen alkemelych (Alchemie) ab. Alchemisten versuchten, „Gold“ aus diesen „Tautropfen“ zu gewinnen und nutzten ihn für alle möglichen und unmöglichen alchemistischen Prozesse. Sie verwendeten den „Sonnenthau“ zur Bereitung des „Steins der Weisen“, jener geheimnisumwobenen Substanz, die alle unedlen Metalle in Gold und jede Krankheit in Gesundheit verwandeln sollte. „Uns Sinau“ schließlich leitet sich vom mittelhochdeutschen ab (sintowe = Immertau), weil der Wassertropfen auch noch stehen bleibt, wenn der Tau verdunstet ist. Tabernaemontanus rät: „Dieses Kraut in Regenwasser, oder aber Löschwasser, darin die Schmied das glühende Eisen ablöschen, gesotten und mit demselbigen Wasser die heimlichen Örter der Weiber gewaschen, dringet es dieselbigen zusammen als wenn sie Jungfrauen werend.“ Die Tropfen wurden auch gesammelt, um damit das Gesicht zu waschen, für eine schöne Haut und gegen Sommersprossen. Der Name „Gewittergras“ kommt von der Annahme, dass Frauenmantelkränze, an Fenstern, Türen oder auf dem Dachfirst angebracht, vor Blitzschlag schützen sollten. Sich ankündigenden Regen erkennt man, wenn der Frauenmantel „schwitzt“ – er ist eine Wetter-pflanze. Seit dem Mittelalter wird Frauenmantel zur Heilung von Haut- und Frauenleiden eingesetzt. Obwohl deutsche Gesundheitsbehörden den Frauenmantel heute nur noch bei leichtem Durchfall empfehlen, wird dieses Kraut in der Frauen-Naturheilkunde sehr geschätzt: Rund um die Geburt, bei Brustdrüsenentzündung, Menstruationsstörungen und Wechseljahrs-beschwerden wirkt es ausgleichend und regulierend und die Muttermilch treibt es. Später gab der Frauenmantel, der seinen Namen von der Form seiner Blätter, die früher mit dem Umhang Marias, eben Marias Mantel, verglichen wurden, bekam und traditionell bei allen möglichen „Frauenleiden“ angewendet wurde, eine ideale „Marienblume“ ab . Das Kräutlein pflanzt sich, ganz im Sinne der unbefleckten Empfängnis, nur eingeschlechtlich fort. Und weil die Alchemilla das Wasser aus dem Boden aufnimmt, es reinigt und schließlich wieder an den Himmel abgibt, wollten die Christen im „Himmelstau“ sogar den Läuterungsprozess der Seele erblicken.Zusammenfassend sei angemerkt, dass das, was vom Frauenröckchen bedeckt wird, unter der Obhut dieser Pflanze steht. Und da es im Norden der englischen Insel einen Volksstamm gibt, bei dem auch die Mannsbilder Röcke tragen – die Schotten sind gemeint -, hilft er natürlich auch dann, wenn der Besitzer des Kilts an Prostatabeschwerden leidet und sein Wasserhahn tropft. Als Rosengewächs passt es wunderbar zu Rosen; die Pflanze samt sich bereitwillig (oder lästig – je nachdem, wie man das sieht) aus, will man das vermeiden, schneidet man die verblühten Stängel ab. Dann treibt sie auch attraktiv wieder aus.

Das Kräutlein treibt ein rundes Blatt / Wie keines ringsherum es hat.

Mit zierlich eingekerbtem Rand / Ist für den Tau es angespannt,

Recht als ein Schälchen hingestellt, / in welches Perl` auf Perle fällt.

So hebt es auf des Himmels tau, / der niedersinkt auf Flur und Au`,

Manch Elflein gegen Morgen kommt,  / das dürstet, dem zu trinken frommt,

Schöpft aus dem Schüsselchen und spricht: / Ein bessres Labsal gibt es nicht.

(Johannes Trojan)

Gott befohlen und herzlichst – Euer Pater Gerhard.

Pater Gerhards Termine im September

Montag, 4. September, 18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100

Mittwoch, 6. September, 19°° Uhr: „Der Frauendreißiger. Die Hochzeit der Kräuter“. Vortrag im Gasthof Adler, Ebenweiler.

Montag, 11.September, 18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100

Mittwoch, 13. September, 18°° Uhr: „Minze – unser September-Kraut“.Führung und Vortrag im Hotel Landgasthof Kreuz, Mattenhaus. Anmeldung direkt unter: 07524-97570. Donnerstag,

14. September, 18°° Uhr: „Antiviral und Grün!“ Von den enormen Möglichkeiten der Grünkraft. Vortrag im Langasthof zur Sonne in Leupolz. Anmeldung direkt dort unter: 07506-9516940.

Montag, 18. September, 18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100. Dienstag,

19. September, 19°° Uhr: „Natürliche Hausmittel aus Großmutters Zeiten“. Eine Zeitreise im Brunnenhof

20.-24. September, sind wir auf dem Klostermarkt in Walkenried / Harz.

Montag, 25. September, 18°° und 19°° Uhr: Letzte Führung durch den Kräutergarten auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100.

Donnerstag, 28. September, 19°° Uhr: „Die Rosskastanie: ein Geschenk des Schöpfers“. Vortrag in der Weinstube Kernler, Krauchenwies. Anmeldung: 07576-1854.

Auch für die Termine in Ebenweiler (Gasthof Adler / Brunnenhof) gilt: bitte anmelden! (07584 – 3233)

Gottes grünes Kleid

Bildreich beschrieben haben die Menschen in biblischer Zeit ihre Gottes- erfahrungen und – erwartungen: Er brütet über der Urflut, wandelt auf dem Wasser, steigt himmlische Leitern auf und ab, er kämpft – auch mit unlauteren Mitteln, erscheint im Dornbusch der nicht verbrennt, bricht Brot und erscheint in Zungen aus Feuer. Diese schönen Gewänder der Gottessprache, sind von Motten zerfressen. Die mythische Lebendigkeit ist im Ansturm von Wissenschaft und Technik verloren gegangen. Nur ganz Sparriges, Dürres blieb übrig – oder aber seltsam Übertriebenes. Auf einem Ästchen der Metaphysik überlebte das Gottesbild, in logische Engen getrieben – bis auch dieses letzte Ästchen brach für die Menschen der Moderne. Und doch: die Sehnsucht nach Gott, nach dem, was Gott verbürgt, ist ungestillt: Das Gehaltensein in der Not des Lebens, das Sehnen nach Gemeinschaft, Frieden, Gerechtigkeit – mehr noch, nach Barmherzigkeit – diese Sehnsucht ist da und wird da bleiben. Sie ist nicht abzuschaffen, nicht mit Missachtung, Demontage, Kreuzigung. Gott hat uns nicht zum Herrschen bestellt. Gott hat die Menschen zu Dienern des Lebens geschaffen, als Beauftragte Gottes mit dem Mandat, das lebendige Ganze der Erde im Sinn des Schöpfers zu bewahren (Genesis 2). Eine Gott-freie Welt zu erklären, ist die Hybris einer wissenschaftsgläubigen Weltsicht. Sicher ist: Wir haben lernen müssen nicht der Nabel der Welt zu sein. Wir sind ein „Schäumchen im Weltenmeer“ und doch ist menschliche Macht ständig gewachsen. Und damit ist die Krise da. Doch Krise ist Gefahr und Chance zugleich. Wir lernen zu begreifen, dass die Erde – nein, das ganze Universum – ein lebendiger Organismus ist, und keine bloße Ansammlung von Objekten. Irdisch gesehen: Bäume sorgen für gesunde Luft, die wir atmen, die Meere stellen das Klima her, in dem wir leben können, und die Bienen erhalten durch ihre Bestäubungsarbeit unsere Obstplantagen und Blumen. Ganz einfach gesagt: Die Erde und ihre Pflanzen ernähren uns. All dies kann unseren Sinn für Schönheit und für die Schöpferkraft wecken. Die Erde ist ein großer zusammenhängender Organismus und ist in der Lage, alle auf sie einwirkenden Prozesse zu regulieren. Unser Eingriff betrifft immer das Ganze, betrifft unsere Lebensgrundlage. Alles ist mit allem verbunden. „Und was der Erde geschieht, das geschieht auch bald den Menschen.“ Nur wir wollen das nicht wahrhaben. Vieles spricht für diese ganzheitliche Sicht. Je tiefer wir dieses Wunderwerk entdecken, umso mehr tritt der Schöpfer aller Ding wieder in Erscheinung. Nicht als der alte Mann mit Bart aus der Sixtinischen Kapelle im Vatikan, sondern als Gott, der das Leben, ja sich selbst in all dies hineingewebt hat, den grünen Lebensfaden der Schöpferkraft, die Grünkraft, Lebensenergie pur, von der auch Hildegard von Bingen eindrücklich berichtet hat. Ich finde zu Gott nicht nur durch Nachdenken und Argumentieren, Beten und Tun. Im Blumenpflücken, Singen, Tanzen und Lieben, im Streiten und Vergeben im Protestieren all überall kann ich Gott begegnen. In der Gottesfrage geht es ganz einfach um mein Suchen nach seiner und meiner und deiner lebensschaffenden befreienden Gegenwart. So entdecke ich „Gottes grünes Kleid“ und entdecke, dass seine Schöpfung, dass „Mutter Erde“ etwas Heiliges ist. „Herausgerufen“, etwas ganz Besonderes ist sie, so wie es der Ehrentitel für uns Christen meint. Im Buch Hiob (12,7ff) werden wir ermutigt, unsere Schöpfungsahnung im Austausch mit den Tieren zu suchen: „Frage die Tiere, sie lehren es dich, die Vögel des Himmels verkünden es dir, der Erde Gekreuch, es lehret dich, die Fische des Meeres erzählen es dir. Wer wüsste nicht bei alledem, dass dies die Hand Jahwes getan, darin all des Lebendigen Seel, der Geisthauch jedes Menschenleibs?“ (Fridolin Stier). Das bedeutet nicht mehr aber auch nicht weniger, dass wir den Lebensimpuls Gottes in allem was uns umgibt wahrnehmen können, wenn wir nur offen dafür sind. Wo in der Zerbrechlichkeit des Lebens Liebe aufblitzt und Barmherzigkeit, Gottes Segen erfahrbar, ja spürbar werden – wir können suchen, hinschauen, hinhören und wir können Gott in seinem grünen Kleid finden.

Pater Gerhard

Pater Gerhards Termine im August

Mittwoch, 2. August,         19°° Uhr:  „Kräuter aus Asien und der Neuen Welt“ stehen bei diesem Vortrag Pater Gerhards im Blickpunkt des Interesses. Der „Kräuterpater“ stellt sie an diesem Abend vor. Dazu sind Sie herzlich eingeladen. Lassen Sie sich überraschen! Vortrag im Gasthof Adler, Ebenweiler.

Das Festwochenende 12. & 13. August, 14. Bildwiesenfest im Brunnenhof

Samstag: Programm ab 16°° Uhr, 18 °° Uhr Abendgebet, Grillfest und Musik mit Stefan & Maximilien

Sonntag, 10:30 Uhr Festgottesdienst mit Daniel Gerte und  Weihe der Kräuterbuschen, Mittagstisch, Kaffee & Kuchen, Ab 12:30 Uhr stündlich eine kleine Kräuterführung mit Pater Gerhard, Gespräche und sich Wohlfühlen sind angesagt.

Montag, 14. August, 18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100

Mittwoch, 16. August,       18°° Uhr: „Lavendel – unser August-Kraut“. Führung und Vortrag im Hotel Landgasthof Kreuz, Mattenhaus. Anmeldung direkt unter: 07524-97570.

Donnerstag, 17. August, 18°° Uhr: „Eure Lebensmittel seien eure Heilmittel“. Antikes Wissen für uns Heutige. Vortrag im Landgasthof zur Sonne in Leupolz. Anmeldung direkt dort unter: 07506-9516940.

 Samstag, 19. August,       10°°-16°° Uhr: Ora et labora Tag. Kräuter intensiv im Brunnenhof. Ein FERIENPROGRAMM für Daheimgebliebene.

 Montag, 21. August,          18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100.

Vom 23.-27. August sind wir auf dem Klostermarkt in Dalheim.

Montag, 28. August, 18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100

Dienstag, 29. August, 17:30 Uhr Kräuterführung in der Gärtnerei Negrassus, Überlingen, Rauensteinstraße

Mittwoch, 30. August, 19°° Uhr: „Schmieren und Salben hilft allenthalben“ Naturkosmetik selber machen,  2. Teil. Im Brunnenhof.

Auch für die Termine in Ebenweiler (Gasthof Adler / Brunnenhof) gilt: bitte anmelden! (07584 – 3233)

Vom Sinn des Lebens

Nichts bleibt, wie es war, auch ich selber nicht. Nichts von dem, was ich weiß und will und zu haben meine. Ist also die Vergänglichkeit das Einzige, was dauert? Der Wahrheit, meiner eigenen Wahrheit, komme ich näher, wenn ich anders frage: Ein Mensch, den Gott angeschaut, angesprochen, den er geliebt hat, kann ein solcher Mensch jemals vergehen, als wäre nichts geschehen, als wäre nicht der lebendige Gott ihm begegnet?

Das Buch Kohelet ist im Alten Testament ein seltsames Buch. Der Verfasser quält sich und seine Leser mit unbequemen Fragen, auf die er bei den Philosophen und Theologen seiner Zeit  keine Antwort bekommt. Was ist der Mensch? Wozu lebt er? Was nützen ihm Reichtum und Wissen, wenn der Tod doch alles auslöscht? – In der „Frohen Botschaft“  kehren diese Fragen wieder, freilich in einem ganz anderen Klima. Aller Reichtum verfällt, aber es gibt etwas Besseres, einen Reichtum „vor Gott“: nicht das, was der Mensch hat, sondern das, was Gott aus ihm gemacht hat. Das neue Leben der Gemeinschaft mit Christus erwarten wir nicht erst für die Zukunft. Durch den Glauben und die Taufe sind wir mit Christus gestorben und mit ihm zum Leben erweckt worden. In Christus sind wir eine neue Schöpfung geworden. Zu sehen ist davon noch nicht viel; wie Christus selbst sind auch wir gleichsam noch „verborgen in Gott“. Aber das Neue will Form und Gestalt annehmen in unserem Leben jetzt und hier. Nicht fromme Worte, sondern eine klare Lebensführung kann die Wahrheit und die Liebe Christi sichtbar machen.Jesus lässt sich nicht in den Dienst irgendeiner Theologie stellen. Er sagt aber allen Menschen, wie es um die Welt bestellt ist und wie die Gemeinde sich in dieser Welt zu verstehen hat. Vermögen und Erfolg bringen die Gefahr mit sich, dass der Mensch hart wird gegen andere Menschen und stumpf gegenüber dem Anspruch Gottes. Er wird ein praktischer „Atheist“: ein Mensch ohne Gott, nicht mehr fähig, die Wirklichkeit Gottes zu begreifen. Er verfehlt den Sinn seines Lebens.

Sich nicht vorwärts zu bewegen, zu bleiben, wie man ist, sich auf das zu verlassen, was man hat, ist eine große Versuchung. Denn was man hat, kennt man, man fühlt sich darin sicher, man kann sich daran festhalten. Wir haben Angst vor dem Schritt ins Ungewisse, ins Unsichere, und vermeiden ihn deshalb. Jeder neue Schritt birgt die Gefahr des Scheiterns, und das ist einer der Gründe, weshalb der Mensch die Freiheit fürchtet. Dennoch: Wir sind auf dem Weg hinaus ins Weite. Ganz im Vertrauen auf Ihn. Und das ist gut so.

Pater Gerhard

Unser kirchliches Leben im August

4.-7. August Die Konferenz unseres Bischofs Roald Nicolai in Gran, Norwegen. Wir nehmen daran teil.

Freitag,         11. August, 19°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

Samstag,      12. August, 18°° Uhr: Abendgebet im Brunnenhof zum Beginn des Bildwiesenfestes

10.Sonntag nach Pfingsten, 13. August 10:30 Uhr: Hl. Messe zu Maria Entschlafung samt  Kräuterbuschenweihe beim BILDWIESENFEST im Brunnenhof mit Daniel Gerte, Warstein.

Freitag,         18. August, 19°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

11.Sonntag nach Pfingsten, 20, August, 11°° Uhr: Hl. Messe Abtei St. Severin

Keine Gottesdienste in dieser Woche

12.Sonntag nach Pfingsten, 27. August, Geistliche Impulse auf dem Klostermarkt in Dalheim bei Paderborn.

Ferien

Ferien, süßes Nichtstun, die Seele baumeln lassen, Zeit haben und sie sich nehmen, auf Spurensuche gehen … Begegnungen suchen, vielleicht auch mit dem, der schlichtweg immer der „ganz Andere“ ist, mit dem der liebt und Liebe schenkt, mit dem, der lebt und Leben schenkt.

Und in dieser süßen Zeit des Nichtstuns entdecken wir vielleicht seine Spuren. Sei es im Summen und Brummen der dicken Hummeln und Bienen. Sei es an der plätschernden Quelle, deren frisches Wasser Labsal verspricht, oder beim Streicheln über die Wasserminze die eben dort wächst und wieder frische Lebensgeister in uns weckt. Ganz einfach und unvermutet spüren wir Gottes Güte, seine Schöpferkraft, die Grünkraft und Lebensenergie, die er uns zumutet. Und im lauen Lüftchen am Sommerabend, das uns Linderung der Hitze bringt – vielleicht begegnet ER uns darin selbst, wie dereinst dem Elia, in einer „Stimme verschwebenden Schweigens“ (1Kön 19,13, in einer Übertragung von Martin Buber und Franz Rosenzweig).

Pater Gerhards Termine im Juli

Montag, 3. Juli,        18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100.

Dienstag 4. Juli,      17:30 Uhr Kräuterführung in der Gärtnerei Negrassus, Überlingen, Rauensteinstraße

Mittwoch 5. Juli,       19°° Uhr: „Sommer und Sonne.“ Von sonnenhungrigen Kräutern und deren Verwendung. Ein Ausflug ans Mittelmeer. Vortrag im Gasthof Adler, Ebenweiler.

Montag, 10. Juli,      18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100

Mittwoch, 12. Juli,   18°° Uhr: „Basilikum – unser Kraut im Monats Juli“. Führung und Vortrag im Hotel Landgasthof Kreuz, Mattenhaus. Anmeldung direkt unter: 07524-97570.

Montag, 17. Juli,      18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100.

Dienstag, 18. Juli,   17:30 Uhr Kräuterführung in der Gärtnerei Negrassus, Überlingen, Rauensteinstraße

Mittwoch, 19. Juli,   19°° Uhr: „Schmieren und Salben hilft allenthalben“ Naturkosmetik selber machen. Im Brunnenhof.

Donnerstag,20. Juli, 18°° Uhr: „Zum Himmelszipfel und zurück“. Eine Exkursion. Anfang und Ende im Langasthof zur Sonne in Leupolz. Anmeldung direkt dort unter: 07506-9516940.

 Montag, 24. Juli, 18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100.

 Donnerstag, 27. Juli, 19°° Uhr Uhr: „Eure Lebensmittel seien eure Heilmittel“. Antikes Wissen für uns Heutige. Vortrag in der  Weinstube Kernler, Krauchenwies. Anmeldung: 07576-1854.

Montag, 31. Juli,      18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100.

Auch für die Termine in Ebenweiler (Gasthof Adler / Brunnenhof) gilt: bitte anmelden! (07584 – 3233)

 

Mein ganz spezielles Kraut des Monats: Mönchspfeffer

MÖNCHSPFEFFER – KEUSCHLAMM – Vitex agnus castus

  Eine notwendige Hinführung zu diesem wunderschön blau blühenden Bäumchen: Der Name „Mönchspfeffer“ deutet eine Verbindung zu den zumindest offiziell zölibatär Lebenden Mönchen an. Nicht nur aus den kriminologischen Abenteuern der Schwester Fidelma von Cashel und ihres Mitstreiters Bruder Edulf, die im 7. Jahrhundert gewirkt haben – so ihr Erfinder Peter Tremayne – sind uns in der klösterlichen Welt Doppelklöster überliefert. Das sind Klosterbezirke, in dem Mönche und Nonnen unter der Leitung eines gemeinsamen Ordensoberen lebten, wobei jedoch die männlichen und weiblichen Kommunitäten einer strengen Trennung unterlagen, unterliegen sollten! Im Westen umfasste die Lebensdauer der Doppelklöster, besonders im früheren angelsächsischen Raum, das 5. bis 9. Jahrhundert. In Frankreich, Italien und dem späteren Deutschland erlebten diese ihre Blütezeit im 11. und 12. Jahrhundert. Im 13. Jahrhundert wurden die Doppelklöster fast überall aufgegeben; eine der beiden Gemeinschaften verschwand oder wurde verlegt. Gründe dafür waren vor allem die kritische Haltung von zeitgenössischen Kirchenführern gegenüber diesen Einrichtungen. Langer Rede, kurzer Sinn: Überall wo Menschen zusammen leben menschelt es, kann, zum Schrecken der Oberen, Lust und körperliche Liebe wachsen und gedeihen. Gelegenheit schafft Liebe! Diese Oberen blätterten in alten Folianten und wurden fündig. Den Griechen galt Mönchspfeffer als Symbol der keuschen Ehe. Dioscurides beschreibt den Keuschbaum als Anaphrodisiakum. So wurde der würzige Keuschlamm-Same („Keusch wie das Lamm“) als Pfefferersatz in der Klosterküche eingeführt, um leichter mit dem „Drängen des Triebes“ umgehen zu können, um die Lust zu unterdrücken. „Er löscht aus des Fleisches Brunst und Begierde …“, dämpft den Sexualtrieb beider Geschlechter. Dabei muss hoch dosiert werden, denn zu niedrige Gaben „laben den Knaben“, meint, sie stärken die Lust. Franz von Sales (1567–1622) erwähnt die Anwendung von Agnus Castus in seinem Büchlein „Philothea“ im 13. Kapitel – „Ratschläge zur Bewahrung der Keuschheit“: „Wer sich auf das Kraut Agnus castus bettet, wird selbst keusch und schamhaft. So wird auch dein Herz von jeder Makel und böser Lust gereinigt, wenn es im Heiland ruht, dem wahrhaft reinen und makellosen Lamm.“ Auf die mit dieser Pflanze verbundene Keuschheit und Reinheit deuten auch die Namen „agnus“ – „das Lamm“ und „castus“ – „keusch“ hin. In der sogenannten Volksmedizin wurde die Pflanze darüber hinaus zur Förderung des Milchflusses, bei Impotenz und auch als Appetitzügler eingesetzt. Der wichtigste Einsatzzweck des Mönchspfeffers in heutiger Zeit ist  die Frauenheilkunde, da er die weiblichen Hormone ins Gleichgewicht bringt. Er wirkt milchtreibend und  hilft sowohl gegen Periodenprobleme als auch bei Wechseljahrbeschwerden. Diese Wirkung hängt mit seiner Funktion als Phytohormon zusammen, denn der Mönchspfeffer kann die körpereigene Progesteronbildung anregen und sorgt dafür, dass die Ausschüttung anderer Enzyme normalisiert wird. Obwohl in erster Linie als Frauenkraut verwendet, hat man seine Vorzüge auch bei der Behandlung von Hoden- und Prostataentzündung entdeckt. Darüber hinaus wird Mönchspfeffer bei Potenzstörungen und Depressionen eingesetzt. Übrigens: der hilfreiche Same wird gegessen! Die übliche tägliche Menge liegt bei 30-40 mg.

Gott befohlen und herzlichst –

Euer Pater Gerhard.

Unsere Gottesdienste im Juli

4.Sonntag nach Pfingsten, 02. Juli, 11°° Uhr: Hl. Messe Abtei St. Severin

Freitag,          07. Juli, 19°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

Samstag,      08. Juli, 18°° Uhr: Hl. Messe, Hofkapelle Ragenreute

Freitag,          14. Juli, 19°° Uhr: Vesper nach der Vesper im Brunnenhof

6.Sonntag nach Pfingsten, 16. Juli, 10:30 Uhr: Hl. Messe, Hofkapelle Ragenreute

Freitag,          21. Juli, 19°° Uhr: Vesper mit Vesper im Brunnenhof

7.Sonntag nach Pfingsten, 23. Juli, 11°° Uhr: Hl. Messe, Abtei St. Severin

Freitag,          28. Juli, 19°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

8.Sonntag nach Pfingsten, 30. Juli, 10:30 Uhr: Hl. Messe, Hofkapelle Ragenreute

Biblischer Zwischenruf im Juli

Ein Zwischenruf!

Du sollst – du darfst – du wirst!

Überzeugungen verwirklichen sich erst dann, wenn sie sich bewähren; bewähren in der Geschichte, in meinem Lebensvollzug. Ich bin gefragt. Ich bin gefordert. In dieser Bewährungsphase, auf dem Weg zur Verwirklichung meiner Überzeugung, werden wir immer wieder mit „meinem Nächsten“ konfrontiert. Bin ich aufgefordert mich mit der Frage auseinander zu setzen: Wer ist mein Nächster und wessen Nächster bin ich? Die Worte unseres Alttestamentlers Franz-Josef Helfmeyer, die er während des Theologiestudiums an uns unbedarfte Hörer gerichtet hat kommen mir in den Sinn: Sie helfen uns, um nicht in ungesundes Leistungsstreben zu verfallen: „Du sollst!“ und „Du wirst!“ sind zwei unterschiedliche Lesarten ein und desselben Textes, sind die beiden Seiten einer Medaille. Dem schroffen und fordernden „Du sollst!“ wird die befreiende Zusage „Du wirst!“ an die Seite gestellt. Beide Aussagen verschmelzen so zu der Frohen Botschaft die da heißt: Du wirst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Du wirst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Das ist seine Zusage an mich, an jeden von uns. Und – wie gesagt, wer mein Nächster ist offenbart mir mein Herz. Wir brauchen nur in uns hineinzuhören. Manches wird dann klar. Es wird klar und einleuchtend, was da in dieser Begegnung mutig und unvoreingenommen von mir erwartet wird. „Erwartet“ – auch dieses Wort kann uns in die Mitte unseres Seins führen. „Er wartet“ geduldig und hoffnungsfroh. Es ist ganz nah bei dir. Das Wort ist in deinem Mund und es kommt aus deinem Herzen – und – du kannst es halten! Christus wird uns dieses Leben und Lieben ermöglichen, er, der vor aller Schöpfung war und in dem alles Bestand und Zukunft hat. Durch ihn sind wir teil der Neuen Schöpfung. Durch ihn sind wir zum Leben befreit. Durch ihn sind wir frei! „Und wer ist mein Nächster?“ – Immer wieder diese Frage. Philosophen zu allen Zeiten fragen „Was ist der Mensch?“ Die Heilige Schrift unser Gott lehrt uns: „Der Mensch ist mein Nächster!“ Der Mensch ist immer Mitmensch.Jesus ermutigt uns, Mitmensch und Nächster zu sein. Der Beistand, den er gesandt hat verleiht uns die Kraft, dann wenn es Not tut zu helfen, dem „der unter die Räuber gefallen war.“

Herzlichst Euer Pater Gerhard

 

Unsere Gottesdienste im Pfingsmond Juni

Freitag,          02. Juni, 19°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

Pfingstsonntag,        04. Juni, 11°° Uhr: Hl. Messe zum Pfingstfest, Abtei St. Severin

Pfingstmontag,       05. Juni, 10:30 Uhr: Hl. Messe zum Pfingstfest, Hofkapelle Ragenreute

Freitag,          09. Juni, 19°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

Samstag,      10. Juni, 19°° Uhr: (Trinitatis) Hl. Messe, Hofkapelle Ragenreute

Freitag,          16, Juni, 19°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

Samstag,      17. Juni, 19°° Uhr: (2.Sonntag nach Pfingsten): Hl. Messe, Hofkapelle Ragenreute

3.Sonntag nach Pfingsten, 25. Juni, kein Gottesdienst (Klostermarkt Raitenhaslach)

Freitag,          30. Juni, 19°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

Christ-katholische Kirche in Deutschland,  Filiatur St. Andreas im Orden von Port Royal, Brunnenhof, Kornstraße 61, 88370 Ebenweiler, Telefon: 07584 – 3233, NEU: Fax 07584-9216700: Email: brunnenhof-kraeuter-und-mehr@t-online.de

Das Heilige Blatt – mein Kraut des Monats

1000 Wunder Pflanze, Calanchoe brasiliensis pinnata. Weitere Bezeichnungen für dieses Allheilmittel für und gegen Alles sind: Bryophyllum calycinum, Crassuvia floripendia, Crassula pinnata, Sedum madagascariense, Verea pinnata. Der Volksmund nennt sie: Air plant, clapper bush, coirama,  green love (Grüne Liebe), hoja de aire, life leaf (Lebensblatt), live forever (Ewiges Leben), mexican loveplant (Mexikanische Liebespflanze), miracle leaf (Wunderblatt), und … In Deutschland nennt man sie Luftpflanze, Brutblatt, Keimzumpe, Lebenszweig, Kindlipflanze. Das Heilige Blatt ist eine Dickblatt- und Speicherpflanze aus den südamerikanischen Tropen. Dort wird sie schon lange als Heilmittel gegen verschiedenste Krankheiten eingesetzt. Zu uns kam sie per „Nonnenpost“. Franziskanerinnen aus Reute haben sie mitgebracht. Heimlich, im Kulturbeutel haben sie Natur und Grünkraft in unsere Region gebracht.  Bei uns gedeiht sie problemlos auch im Blumentopf. In ihrer Heimat kann die Pflanze bis zu drei Meter groß werden, bei uns schafft sie gerade einmal 40 cm. Das besondere an ihr ist, dass sie an den Blatträndern immer wieder neue Triebe ansetzt. Ein Blatt der Pflanze auf die Erde gelegt und es wachsen neue Pflanzen aus den Einkerbungen des Blattrandes. Bei der „Goethepflanze“, die zur gleichen Familie zählt, wachsen diese „Kindl“ bereits an der Pflanze selbst heran.

Verwendet werden die Blätter und der Blattsaft. Die Blätter und der Saft der Pflanze werden in der südamerikanischen Volksmedizin äußerlich gegen Abszesse, Gelenkentzündungen, Fußpilz, Geschwüre, Brandwunden, Schwielen, Ohrenschmerzen, Ekzeme, Kopfschmerzen, Insektenstiche, Juckreiz, Wunden, Hautverletzungen, Rheuma, Zahnschmerzen, Warzen, Knochenbrüche, Schmerzen, Pickel, Verstauchungen und Entzündungen eingesetzt. Sehr gute Erfolge wurden in der Behandlung mit Fersensporn erzielt. Klinische Forschungen bestätigen die antivirale, antifugale, antibakterielle, fiebersenkende, entzündungshemmende, wundheilende, muskelentspannende, mild beruhigende und schmerzlindernde Wirkung der Pflanze, die darüber hinaus Magengeschwüre lindert, karminativ, diuretisch wirkt, das Cholesterin senkt, die Körpertemperatur herabsetzt, den Uterus stimuliert und die Menstruation anregt.

Für die innerliche Anwendung: Einfach die Blätter essen, oder, wenn’s unbedingt sein muss, 1-2 Tassen Tee aus den frischen Blättern, abgekühlt, täglich, trinken; Äußerlich werden der Saft und die Blätter verwendet. Dazu wird ein Blatt perforiert (mit einer Nadel, Gabel oder einem Zahnstocher) oder mit dem Wellholz ausgerollt, damit der Saft besser austreten und an der betroffenen Stelle wirken kann. Das Heilige Blatt soll nicht während der Schwangerschaft anwendet werden!

Sie ist als Zimmerpflanze zu halten, will nur sparsam gedüngt und wenig gegossen werden. Ist das nicht ein Wunder: Fällt ein Blatt auf die Erde, wächst sofort eine neue Pflanze daraus. Es reicht sogar ein Schnipsel eines Blattes! Das Wunderblatt zeigt uns durch diese enorme Regenerationsfähigkeit seine ungeheure Vitalität. Verständlich, dass eine mit so viel Kraft gesegnete Pflanze eine großartige Heilpflanze sein muss. Denn Heilen bedeutet ja auch immer, Vitalkräfte zu entfachen! In der Kosmetikindustrie wird diese Kalanchoe als Hautpflegestoff verarbeitet. Als Erste-Hilfe-Pflanze oder „Lebende Hausapotheke“ haben sie sicher einen Platz auf der Fensterbank verdient. Frische Blätter sind dann immer bei kleinen Verletzungen zur Hand. Sie wirken aber auch als Immunmodulator, beruhigend auf das Nervensystem, muskel-entspannend, allergische Reaktionen reduzierend, als Antihistaminikum, fiebersenkend, schützend auf den Magen-Darm-Trakt, gegen Nierensteine, cholesterinsenkend, körpertemperatursenkend, insektizid, wundheilend, harntreibend, gegen Infektionen der oberen Atemwege, bei Grippe und Fieber. In der anthroposophischen Heilkunde wird Kalanchoe pinnata seit langem als Mittel zur Wehenhemmung eingesetzt. In der Kosmetikindustrie wird diese Kalanchoe als Hautpflegestoff verarbeitet.

Goethe: Mit einem Blatt Bryophyllum calycinum, an Marianne von Willemer, 12. November 1826:

Was erst still gekeimt in Sachsen,

Soll am Maine freudig wachsen.

Flach auf guten Grund gelegt,

Merke wie es Wurzeln schlägt!

Dann der Pflanzen frische Menge

Steigt in lustigem Gedränge.

Mäßig warm und mäßig feucht

Ist, was ihnen heilsam deucht.

Wenn du’s gut mit ihnen meinst,

Blühen sie dir wohl dereinst.

 

Gott befohlen und herzlichst – Ihr Pater Gerhard.

Pater Gerhards Termine im Juni

  • 3.Juni, 10°°-16°° Uhr: Ora et labora Tag. Kräuter intensiv im Brunnenhof
  • 6.Juni, 17:30 Uhr Kräuterführung in der Gärtnerei Negrassus, Überlingen, Rauensteinstraße
  • 7.Juni, 19°° Uhr: „Grünzeug: antibiotisch und antiviral.“ Von den enormen Möglichkeiten der Grünkraft.“.   Vortrag im Gasthof Adler, Ebenweiler.
  • 10.Juni, 14°° Uhr: Kräuterwanderung. Ebenweilers Flur entdecken. Machtvolle Kräuter auf Schritt und Tritt. Treffpunkt: Brunnenhof.
  • 11-18. Juni, Kräutertage im Landgasthof Kreuz zu Mattenhaus. An den beiden Sonntagen mit Infos über und Verkauf von Pater Gerhards Kräutern, samt dem, was man daraus machen kann.
  • 12.Juni, 18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100.
  • 14.Juni, 18°° Uhr: „Salbei – unser Kraut im Monats Juni“. Führung und Vortrag im Hotel Landgasthof Kreuz, Mattenhaus. Anmeldung direkt unter: 07524-97570.
  • 19.Juni, 18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100.
  • 20.Juni, 17:30 Uhr Kräuterführung in der Gärtnerei Negrassus, Überlingen, Rauensteinstraße
  • 21.Juni, 20°° Uhr: „Sommersonnwend einmal anders“ mit Psalmen und Texten. Im Brunnenhof.
  • 22.Juni, 18°° Uhr: „Grün und antibiotisch.“ Von den enormen Möglichkeiten der Grünkraft. Vortrag im Langasthof zur Sonne in Leupolz. Anmeldung direkt dort unter: 07506-9516940.
  • 24& 25. Juni, Kloster-Markt in Burghausen / Raitenhaslach
  • 26.Juni, 18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100.
  • 29.Juni, 18°° Uhr: „Machtvolle Kräuter auf Schritt und Tritt“. Eine Erkundung. Treffpunkt und anschließende Einkehr in der  Weinstube Kernler, Krauchenwies. Anmeldung: 07576-1854.

Auch für die Termine in Ebenweiler (Gasthof Adler / Brunnenhof) gilt: bitte anmelden! (07584 – 3233)

 

Auf Pfingsten zu

Im Wissen, dass wir „begeistert“ sind feiern wir nun das Fest der „Begeisterung“, feiern wir Pfingsten. Gottes Geist ist es, der Ostern in uns, in der Kirche, in der Welt, in seiner ganzen Schöpfung perfekt macht. Er ist es, der das Ostereignis andauern lässt, der es wirksam macht für uns und der es weiterführt in alle Zukunft, die Gott uns schenkt. Der Heilige Geist, der Beistand, kennt keine Schranken, er ist und wirkt grenzenlos. Nichts und niemand ist vor ihm sicher. Er weht wo er will. Der Geist ist es, der seine Gnadengaben verteilt und sonst niemand. Er schenkt seine Gaben, damit sie mir selbst und anderen zum Heil, zum „Nutzen“ gereichen. Bekenntnis, Einheit in der Vielfalt und der Einsatz zum Wohl der ganzen Schöpfung gehören zusammen, sie sind eins, sie sind sozusagen der „Ausweis“ des Heiligen Geistes, wie Paulus bekennt. Und der Geist ist es, der uns drängt den anderen vom unserer Begeisterung zu erzählen, ohne dabei aufdringlich zu werden. Mehr noch: Der Geist ermöglicht es uns, diese Begeisterung zu leben. Friede, Freude und Versöhnung haben hier ihren Ursprung. Der Beistand senkt uns die Liebe ins Herz, macht uns fähig zur Liebe und liebenswürdig. Dies lässt uns auch erfahren, dass Gott auf der Seite der „Gebeutelten“ steht und sie erhebt. Nicht Ansehen oder Leistung zählen, sondern es ist das freie, unerzwingbare und geschenkte Entgegenkommen. Je größer nun meine eigene Liebe wird – das ist dann die Folge von dem bislang Gesagten –, umso weniger muss ich mich selbst behaupten. Der Geist wird es schaffen, davon bin ich überzeugt, dass das Christentum, die Form also wie wir uns Gott annähern, dass unsere Gemeinschaft liebenswert und lebenswert wird. Das wird geschehen, wenn wir echt und authentisch leben und den verkündigen, der das einzig wahre Glück verheißt. Dieser Geist kommt nicht, das dürfen wir nicht vergessen, weil wir beten, sondern ganz einfach, weil Gott uns eben liebt. Dieser Geist beseelt uns nicht weil wir gut sind, sondern, weil Gott einfach lieben will.

So lasst uns nun begeistert das Fest der Begeisterung feiern! Frohe Pfingsten!

Herzlichst Euer Pater Gerhard

Eibisch – mein Kraut im Mai

Ei verpipsch: der Echte Eibisch, Althaea officinalis, auch Arznei-Eibisch genannt, ist einer aus der Familie „derer von Malve“. Der botanische Name althaea leitet sich von dem griechischen Wort „álthein“ ab, das so viel wie „heilen“ bedeutet. Wenn man „dem Volk aufs Maul schaut“ findet man für die Pflanze auch Bezeichnungen wie Althee, Samtpappel, Ibischwurz, Heilwurz, Weiße Malve, Sumpfmalve, Adewurz oder Schleimwurzel. Aus allen Teilen des Eibisch wurde ursprünglich die Süßigkeit „Marshmallow“ hergestellt, die heute vor allem mit den USA assoziiert wird, die aber auf die französische „pâte de guimauve“ bzw. den sogenannten Eibischteig zurückgeht. Auch hierzulande stellten die Konditoren aus den zuckerreichen Wurzeln des Eibischs diese Süßigkeit her, die sich in Deutschland Mäusespeck nennt. Der Name Marshmallow leitet sich von der englischsprachigen Bezeichnung „marsh mallow“ (das heißt: Sumpf-Malve) für den Eibisch ab. Verwendet wurden dafür sowohl die Stängel und Blätter als auch die Wurzel; heute verwendet die Industrie dafür Ersatzstoffe. Gegessen hat man früher auch die Wurzeln, die zuerst gekocht und dann gebraten wurden. Essbar sind auch die Blüten, und die jungen Blätter können im Salat mitgegessen werden. Die Römer verwendeten die Pflanze als Suppenkraut und zur Füllung von Spanferkeln. Bei Hungersnöten hat man die weiße mohrrübenähnliche Wurzel als Nahrung verwendet. Die einzige Bezugnahme in der Bibel spielt auf den faden Geschmack des Eibischschleims an (Hi 6,6 EU): „Wird Fades ohne Salz gegessen, oder ist Geschmack im Eibischschleim?“ Das weist darauf hin, dass man Eibischschleim keinesfalls ohne Gewürz oder in Zeiten des Wohlstands gegessen hätte. Dort, wo der eiserne Besen der Inquisition nicht gar zu unbarmherzig gekehrt hat, hat sich unter dem Deckmantel der Marienverehrung uraltes Brauchtum erhalten. Dazu gehört besonders das Kräuterbuschen-Weihen am 15. August. Und in diesen Busch gehört wesentlich der Eibisch. Als Heilpflanze blickt Eibisch auf eine überaus lange Geschichte zurück. So fanden Forscher in dem Grab eines Neandertalers, der etwa 60.000 v. Chr. lebte, Spuren von sieben Pflanzenarten – darunter Eibisch. Dieser frühe Mensch nutzte die Kräuter wahrscheinlich zu Heilzwecken. Auch der griechische Arzt Hippokrates wendete Eibisch zur Wundheilung an. Hildegard von Bingen berichtet über „De Ybischa“ (Physica, Heilkraft der Natur, Cap. 1-141): „Der Eibisch ist warm und trocken, und ist gut gegen Fieber. Denn ein Mensch, der Fieber hat, welche immer es sind, der zerstoße Eibisch in Essig, und er trinke das so morgens nüchtern und abends und das Fieber, wir weichen. Aber auch wer Kopfweh hat nehme Eibisch und füge etwas weniger Salbei bei, und dies zerstoße er gleichzeitig, und dem mische er etwas Baumöl hinzu, und dann wärme er es nur neben dem Feuer in seiner Hand, und so lege er es nur auf seine Stirn und binde ein Tuch darum, und so schlafe er ein, und es wird ihm besser gehen.“

In heilkundigen Werken liest man: Als Droge werden verwendet: Die zur Blütezeit im Juli bis August gesammelten und getrockneten Blüten. Die vor und während der Blüte gesammelten und getrockneten Laubblätter. Die Eibischwurzel, im Frühjahr geerntet, insbesondere zur Herstellung der Eibisch-Salbe. Verantwortlich für die medizinische Wirkung von Eibisch sind die Schleimstoffe. Diese wirken einhüllend und reizmildernd; im Tierversuch konnten auch entzündungshemmende und immunstabilisierende Wirkungen nachgewiesen werden.  Meist werden die Wurzeln in pflanzlichen Mitteln verwendet, da sie diese Substanzen in höherer Konzentration enthalten. Gelangen die Schleimstoffe auf die Schleimhaut in Mund, Rachen, Hals und Magen, haften sie sich an diese. Die Eibisch-Inhaltsstoffe bilden auf diese Weise eine Art Schutzschicht über der Schleimhaut und beruhigen sie. Ist die Schleimhaut im Rachen gereizt und entzündet – wie es bei einer Erkältung der Fall ist – dämpft Eibisch trockenen Reizhusten und lindert Heiserkeit. Auch bei leichten Entzündungen der Magenschleimhaut kann Eibischwurzel helfen. Die Schleimstoffe wirken einhüllend und reizmildernd; im Tierversuch konnten auch entzündungshemmende und immunstabilisierende Wirkungen nachgewiesen werden. Verschiedene Zubereitungen kommen zur Anwendung bei Entzündungen des Mund- und Rachenraums, zur Minderung des Hustenreizes, bei leichten Entzündungen im Magen-Darm-Bereich. Tee aus Wurzeln wird generell als Kaltauszug hergestellt! Da ein Eibisch-Hustensaft oder -Sirup recht dickflüssig ist, verbleibt er länger vor Ort und eignet sich bei Husten daher besser als ein Tee. Wichtiger Hinweis: Diabetiker sollten den hohen Zuckergehalt von Eibischwurzeln beachten. Eibisch sollten Sie möglichst nicht zusammen mit anderen Medikamenten einnehmen, da die Schleimstoffe die Aufnahme von anderen Arzneimitteln in den Körper beeinträchtigen können.

Gott befohlen und herzlichst – Ihr Pater Gerhard.

Ein österlicher Zwischenruf

Für Jesus ist die Natur nicht nur ein Abbild der Schöpfung von einst, sondern ein besonderer Weg zur Gotteserkenntnis, eine Hoffnung auf Zukunft, ein Wachstum auf Erlösung hin.

Das Samenkorn treibt aus und bringt Frucht. Die Vögel des Himmels säen nicht, ernten nicht, sammeln nicht und leben. Die Lilien arbeiten nicht, spinnen nicht und sind doch wunderbar gekleidet, herrlicher als Salomon in seiner Pracht. Das Senfkorn wird zum Baum, der Sauerteig macht das Brot, das verlorene Schaf wird gefunden. Die Arbeiter im Weinberg erhalten gleichen Lohn, unabhängig davon, wie lange sie schaffen. … Jesus hatte ein intuitives Gespür dafür, wie die Menschen aus dem Naturhaften empfinden und ahnen können, was es mit dem Reich Gottes auf sich hat. Der erzählende Messias brauchte keinen ideologischen Überbau, um Sinn für das Wunderbare des ewigen Lebens im hiesigen Leben zu wecken. Doch mit der Natur tut sich die akademische Gottsuche – Theologie schwer. Der Duft des Lebens der Natur ist aus den Gottesdiensten gewichen. Es bleibt zu hoffen, dass das Christentum doch wieder das Erzählen- und Schöpfungserzählen wieder entdeckt: eine Naturtheologie, die es versteht, das Natürliche der einfachen Lebensfreude über die Schönheit des Daseins, die schlichten Sehnsüchte des Diesseits auszurichten auf die große österliche Sehnsucht Ewigkeit. Gott wecken durch die Natur. Wie schwierig, wie einfach.

Pater Gerhard

18. Ebenweiler Kräutertage im Brunnenhof

Samstag.Sonntag, 6. & 7. Mai 2017, jeweils 11°°- 17°° Uhr

Lust am Leben – Kräuterfreude – Grünkraft. Alles dreht sich um Duft-, Heil- und Würzpflanzen und das, was wir daraus gemacht haben! Pater Gerhard lädt jeweils zur vollen Stunde zu einer kleinen Kräuterbetrachtung ein. Kaffee, Kuchen, eine herzhafte „Lenz-Suppe“ und …  laden zum Verweilen ein.Wir freuen uns auf Sie! – Hier das Programm:

 Samstag, 11°°: Begrüßungsrunde für alle die Lust und Laune haben.

Samstag und Sonntag stündlich: Die Kraft der Kräuter mit Pater Gerhard

Samstag, 20°°: Hildegard & meine Welt der Psalmen

Sonntag, 10°°, ökumenischer GOTTESDIENST im Brunnenhof

Sonntag, 16°°, WILDE KRÄUTER nicht nur für „wilde Kids“ mit Pater Gerhard

Meine Termine im Mai

Mittwoch, 3. Mai,      19°° Uhr: „Eure Lebensmittel seien eure Heilmittel“. Antikes Wissen und Lebensweisheit für uns Heutige.  Vortrag im Gasthof Adler, Ebenweiler.

Samstag & Sonntag, 6. & 7. Mai, 18. Ebenweiler Kräutertage im Brunnenhof (11-17°° Uhr) stündlich Kräuterinformationen

Montag, 8. Mai,        18°° Uhr: „Grünkraft tanken“. Vortrag im Berggasthof Höchsten. Mit anschließendem Kräutermenü. Anmeldung direkt unter: 07555-92100.

Dienstag, 9. Mai,     17:30 Uhr Kräuterführung in der Gärtnerei Negrassus, Überlingen, Rauensteinstraße

Mittwoch, 10. Mai,   19°° Uhr: „Von fünf Hausmitteln, die eine Drogerie ersetzen können“. Vortrag im Brunnenhof.

Samstag, 13. Mai,    10°°-16°° Uhr: Ora et labora Tag. Kräuter intensiv im Brunnenhof

Mittwoch, 17. Mai,   18°° Uhr: „Rauke – unser Kraut im Monats Mai“. Führung und Vortrag im Hotel Landgasthof Kreuz, Mattenhaus. Anmeldung direkt unter: 07524-97570.

Donnerstag, 18. Mai,          19°° Uhr: „Grün und antibiotisch.“ Von den enormen Möglichkeiten der Grünkraft.  Weinstube Kernler, Krauchenwies. Anmeldung: 07576-1854.

Dienstag, 23. Mai,        17:30 Uhr Kräuterführung in der Gärtnerei Negrassus, Überlingen, Rauensteinstraße 140.

Montag-Mittwoch, 22.-24. Mai,     „Zeit für mein Leben“. Kurzexerzitien. Pfingstlich leben. Impulse und Stille.

Donnerstag, 25. Mai,          18°° Uhr: „Machtvolle Kräuter rund um das Gasthaus“. Eine Erkundung.  Langasthof zur Sonne in Leupolz. Anmeldung direkt dort unter: 07506-9516940.

Samstag & Sonntag, 27. & 28. Mai,        Kräuter-Markt in der Abtei St. Severin

Montag, 29. Mai,      18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100.

Auch für die Termine in Ebenweiler (Gasthof Adler / Brunnenhof) gilt: bitte anmelden! (07584 – 3233)