Unsere Gottesdienste im Pfingsmond Juni

Freitag,          02. Juni, 19°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

Pfingstsonntag,        04. Juni, 11°° Uhr: Hl. Messe zum Pfingstfest, Abtei St. Severin

Pfingstmontag,       05. Juni, 10:30 Uhr: Hl. Messe zum Pfingstfest, Hofkapelle Ragenreute

Freitag,          09. Juni, 19°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

Samstag,      10. Juni, 19°° Uhr: (Trinitatis) Hl. Messe, Hofkapelle Ragenreute

Freitag,          16, Juni, 19°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

Samstag,      17. Juni, 19°° Uhr: (2.Sonntag nach Pfingsten): Hl. Messe, Hofkapelle Ragenreute

3.Sonntag nach Pfingsten, 25. Juni, kein Gottesdienst (Klostermarkt Raitenhaslach)

Freitag,          30. Juni, 19°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

Christ-katholische Kirche in Deutschland,  Filiatur St. Andreas im Orden von Port Royal, Brunnenhof, Kornstraße 61, 88370 Ebenweiler, Telefon: 07584 – 3233, NEU: Fax 07584-9216700: Email: brunnenhof-kraeuter-und-mehr@t-online.de

Das Heilige Blatt – mein Kraut des Monats

1000 Wunder Pflanze, Calanchoe brasiliensis pinnata. Weitere Bezeichnungen für dieses Allheilmittel für und gegen Alles sind: Bryophyllum calycinum, Crassuvia floripendia, Crassula pinnata, Sedum madagascariense, Verea pinnata. Der Volksmund nennt sie: Air plant, clapper bush, coirama,  green love (Grüne Liebe), hoja de aire, life leaf (Lebensblatt), live forever (Ewiges Leben), mexican loveplant (Mexikanische Liebespflanze), miracle leaf (Wunderblatt), und … In Deutschland nennt man sie Luftpflanze, Brutblatt, Keimzumpe, Lebenszweig, Kindlipflanze. Das Heilige Blatt ist eine Dickblatt- und Speicherpflanze aus den südamerikanischen Tropen. Dort wird sie schon lange als Heilmittel gegen verschiedenste Krankheiten eingesetzt. Zu uns kam sie per „Nonnenpost“. Franziskanerinnen aus Reute haben sie mitgebracht. Heimlich, im Kulturbeutel haben sie Natur und Grünkraft in unsere Region gebracht.  Bei uns gedeiht sie problemlos auch im Blumentopf. In ihrer Heimat kann die Pflanze bis zu drei Meter groß werden, bei uns schafft sie gerade einmal 40 cm. Das besondere an ihr ist, dass sie an den Blatträndern immer wieder neue Triebe ansetzt. Ein Blatt der Pflanze auf die Erde gelegt und es wachsen neue Pflanzen aus den Einkerbungen des Blattrandes. Bei der „Goethepflanze“, die zur gleichen Familie zählt, wachsen diese „Kindl“ bereits an der Pflanze selbst heran.

Verwendet werden die Blätter und der Blattsaft. Die Blätter und der Saft der Pflanze werden in der südamerikanischen Volksmedizin äußerlich gegen Abszesse, Gelenkentzündungen, Fußpilz, Geschwüre, Brandwunden, Schwielen, Ohrenschmerzen, Ekzeme, Kopfschmerzen, Insektenstiche, Juckreiz, Wunden, Hautverletzungen, Rheuma, Zahnschmerzen, Warzen, Knochenbrüche, Schmerzen, Pickel, Verstauchungen und Entzündungen eingesetzt. Sehr gute Erfolge wurden in der Behandlung mit Fersensporn erzielt. Klinische Forschungen bestätigen die antivirale, antifugale, antibakterielle, fiebersenkende, entzündungshemmende, wundheilende, muskelentspannende, mild beruhigende und schmerzlindernde Wirkung der Pflanze, die darüber hinaus Magengeschwüre lindert, karminativ, diuretisch wirkt, das Cholesterin senkt, die Körpertemperatur herabsetzt, den Uterus stimuliert und die Menstruation anregt.

Für die innerliche Anwendung: Einfach die Blätter essen, oder, wenn’s unbedingt sein muss, 1-2 Tassen Tee aus den frischen Blättern, abgekühlt, täglich, trinken; Äußerlich werden der Saft und die Blätter verwendet. Dazu wird ein Blatt perforiert (mit einer Nadel, Gabel oder einem Zahnstocher) oder mit dem Wellholz ausgerollt, damit der Saft besser austreten und an der betroffenen Stelle wirken kann. Das Heilige Blatt soll nicht während der Schwangerschaft anwendet werden!

Sie ist als Zimmerpflanze zu halten, will nur sparsam gedüngt und wenig gegossen werden. Ist das nicht ein Wunder: Fällt ein Blatt auf die Erde, wächst sofort eine neue Pflanze daraus. Es reicht sogar ein Schnipsel eines Blattes! Das Wunderblatt zeigt uns durch diese enorme Regenerationsfähigkeit seine ungeheure Vitalität. Verständlich, dass eine mit so viel Kraft gesegnete Pflanze eine großartige Heilpflanze sein muss. Denn Heilen bedeutet ja auch immer, Vitalkräfte zu entfachen! In der Kosmetikindustrie wird diese Kalanchoe als Hautpflegestoff verarbeitet. Als Erste-Hilfe-Pflanze oder „Lebende Hausapotheke“ haben sie sicher einen Platz auf der Fensterbank verdient. Frische Blätter sind dann immer bei kleinen Verletzungen zur Hand. Sie wirken aber auch als Immunmodulator, beruhigend auf das Nervensystem, muskel-entspannend, allergische Reaktionen reduzierend, als Antihistaminikum, fiebersenkend, schützend auf den Magen-Darm-Trakt, gegen Nierensteine, cholesterinsenkend, körpertemperatursenkend, insektizid, wundheilend, harntreibend, gegen Infektionen der oberen Atemwege, bei Grippe und Fieber. In der anthroposophischen Heilkunde wird Kalanchoe pinnata seit langem als Mittel zur Wehenhemmung eingesetzt. In der Kosmetikindustrie wird diese Kalanchoe als Hautpflegestoff verarbeitet.

Goethe: Mit einem Blatt Bryophyllum calycinum, an Marianne von Willemer, 12. November 1826:

Was erst still gekeimt in Sachsen,

Soll am Maine freudig wachsen.

Flach auf guten Grund gelegt,

Merke wie es Wurzeln schlägt!

Dann der Pflanzen frische Menge

Steigt in lustigem Gedränge.

Mäßig warm und mäßig feucht

Ist, was ihnen heilsam deucht.

Wenn du’s gut mit ihnen meinst,

Blühen sie dir wohl dereinst.

 

Gott befohlen und herzlichst – Ihr Pater Gerhard.

Pater Gerhards Termine im Juni

  • 3.Juni, 10°°-16°° Uhr: Ora et labora Tag. Kräuter intensiv im Brunnenhof
  • 6.Juni, 17:30 Uhr Kräuterführung in der Gärtnerei Negrassus, Überlingen, Rauensteinstraße
  • 7.Juni, 19°° Uhr: „Grünzeug: antibiotisch und antiviral.“ Von den enormen Möglichkeiten der Grünkraft.“.   Vortrag im Gasthof Adler, Ebenweiler.
  • 10.Juni, 14°° Uhr: Kräuterwanderung. Ebenweilers Flur entdecken. Machtvolle Kräuter auf Schritt und Tritt. Treffpunkt: Brunnenhof.
  • 11-18. Juni, Kräutertage im Landgasthof Kreuz zu Mattenhaus. An den beiden Sonntagen mit Infos über und Verkauf von Pater Gerhards Kräutern, samt dem, was man daraus machen kann.
  • 12.Juni, 18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100.
  • 14.Juni, 18°° Uhr: „Salbei – unser Kraut im Monats Juni“. Führung und Vortrag im Hotel Landgasthof Kreuz, Mattenhaus. Anmeldung direkt unter: 07524-97570.
  • 19.Juni, 18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100.
  • 20.Juni, 17:30 Uhr Kräuterführung in der Gärtnerei Negrassus, Überlingen, Rauensteinstraße
  • 21.Juni, 20°° Uhr: „Sommersonnwend einmal anders“ mit Psalmen und Texten. Im Brunnenhof.
  • 22.Juni, 18°° Uhr: „Grün und antibiotisch.“ Von den enormen Möglichkeiten der Grünkraft. Vortrag im Langasthof zur Sonne in Leupolz. Anmeldung direkt dort unter: 07506-9516940.
  • 24& 25. Juni, Kloster-Markt in Burghausen / Raitenhaslach
  • 26.Juni, 18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100.
  • 29.Juni, 18°° Uhr: „Machtvolle Kräuter auf Schritt und Tritt“. Eine Erkundung. Treffpunkt und anschließende Einkehr in der  Weinstube Kernler, Krauchenwies. Anmeldung: 07576-1854.

Auch für die Termine in Ebenweiler (Gasthof Adler / Brunnenhof) gilt: bitte anmelden! (07584 – 3233)

 

Auf Pfingsten zu

Im Wissen, dass wir „begeistert“ sind feiern wir nun das Fest der „Begeisterung“, feiern wir Pfingsten. Gottes Geist ist es, der Ostern in uns, in der Kirche, in der Welt, in seiner ganzen Schöpfung perfekt macht. Er ist es, der das Ostereignis andauern lässt, der es wirksam macht für uns und der es weiterführt in alle Zukunft, die Gott uns schenkt. Der Heilige Geist, der Beistand, kennt keine Schranken, er ist und wirkt grenzenlos. Nichts und niemand ist vor ihm sicher. Er weht wo er will. Der Geist ist es, der seine Gnadengaben verteilt und sonst niemand. Er schenkt seine Gaben, damit sie mir selbst und anderen zum Heil, zum „Nutzen“ gereichen. Bekenntnis, Einheit in der Vielfalt und der Einsatz zum Wohl der ganzen Schöpfung gehören zusammen, sie sind eins, sie sind sozusagen der „Ausweis“ des Heiligen Geistes, wie Paulus bekennt. Und der Geist ist es, der uns drängt den anderen vom unserer Begeisterung zu erzählen, ohne dabei aufdringlich zu werden. Mehr noch: Der Geist ermöglicht es uns, diese Begeisterung zu leben. Friede, Freude und Versöhnung haben hier ihren Ursprung. Der Beistand senkt uns die Liebe ins Herz, macht uns fähig zur Liebe und liebenswürdig. Dies lässt uns auch erfahren, dass Gott auf der Seite der „Gebeutelten“ steht und sie erhebt. Nicht Ansehen oder Leistung zählen, sondern es ist das freie, unerzwingbare und geschenkte Entgegenkommen. Je größer nun meine eigene Liebe wird – das ist dann die Folge von dem bislang Gesagten –, umso weniger muss ich mich selbst behaupten. Der Geist wird es schaffen, davon bin ich überzeugt, dass das Christentum, die Form also wie wir uns Gott annähern, dass unsere Gemeinschaft liebenswert und lebenswert wird. Das wird geschehen, wenn wir echt und authentisch leben und den verkündigen, der das einzig wahre Glück verheißt. Dieser Geist kommt nicht, das dürfen wir nicht vergessen, weil wir beten, sondern ganz einfach, weil Gott uns eben liebt. Dieser Geist beseelt uns nicht weil wir gut sind, sondern, weil Gott einfach lieben will.

So lasst uns nun begeistert das Fest der Begeisterung feiern! Frohe Pfingsten!

Herzlichst Euer Pater Gerhard

Eibisch – mein Kraut im Mai

Ei verpipsch: der Echte Eibisch, Althaea officinalis, auch Arznei-Eibisch genannt, ist einer aus der Familie „derer von Malve“. Der botanische Name althaea leitet sich von dem griechischen Wort „álthein“ ab, das so viel wie „heilen“ bedeutet. Wenn man „dem Volk aufs Maul schaut“ findet man für die Pflanze auch Bezeichnungen wie Althee, Samtpappel, Ibischwurz, Heilwurz, Weiße Malve, Sumpfmalve, Adewurz oder Schleimwurzel. Aus allen Teilen des Eibisch wurde ursprünglich die Süßigkeit „Marshmallow“ hergestellt, die heute vor allem mit den USA assoziiert wird, die aber auf die französische „pâte de guimauve“ bzw. den sogenannten Eibischteig zurückgeht. Auch hierzulande stellten die Konditoren aus den zuckerreichen Wurzeln des Eibischs diese Süßigkeit her, die sich in Deutschland Mäusespeck nennt. Der Name Marshmallow leitet sich von der englischsprachigen Bezeichnung „marsh mallow“ (das heißt: Sumpf-Malve) für den Eibisch ab. Verwendet wurden dafür sowohl die Stängel und Blätter als auch die Wurzel; heute verwendet die Industrie dafür Ersatzstoffe. Gegessen hat man früher auch die Wurzeln, die zuerst gekocht und dann gebraten wurden. Essbar sind auch die Blüten, und die jungen Blätter können im Salat mitgegessen werden. Die Römer verwendeten die Pflanze als Suppenkraut und zur Füllung von Spanferkeln. Bei Hungersnöten hat man die weiße mohrrübenähnliche Wurzel als Nahrung verwendet. Die einzige Bezugnahme in der Bibel spielt auf den faden Geschmack des Eibischschleims an (Hi 6,6 EU): „Wird Fades ohne Salz gegessen, oder ist Geschmack im Eibischschleim?“ Das weist darauf hin, dass man Eibischschleim keinesfalls ohne Gewürz oder in Zeiten des Wohlstands gegessen hätte. Dort, wo der eiserne Besen der Inquisition nicht gar zu unbarmherzig gekehrt hat, hat sich unter dem Deckmantel der Marienverehrung uraltes Brauchtum erhalten. Dazu gehört besonders das Kräuterbuschen-Weihen am 15. August. Und in diesen Busch gehört wesentlich der Eibisch. Als Heilpflanze blickt Eibisch auf eine überaus lange Geschichte zurück. So fanden Forscher in dem Grab eines Neandertalers, der etwa 60.000 v. Chr. lebte, Spuren von sieben Pflanzenarten – darunter Eibisch. Dieser frühe Mensch nutzte die Kräuter wahrscheinlich zu Heilzwecken. Auch der griechische Arzt Hippokrates wendete Eibisch zur Wundheilung an. Hildegard von Bingen berichtet über „De Ybischa“ (Physica, Heilkraft der Natur, Cap. 1-141): „Der Eibisch ist warm und trocken, und ist gut gegen Fieber. Denn ein Mensch, der Fieber hat, welche immer es sind, der zerstoße Eibisch in Essig, und er trinke das so morgens nüchtern und abends und das Fieber, wir weichen. Aber auch wer Kopfweh hat nehme Eibisch und füge etwas weniger Salbei bei, und dies zerstoße er gleichzeitig, und dem mische er etwas Baumöl hinzu, und dann wärme er es nur neben dem Feuer in seiner Hand, und so lege er es nur auf seine Stirn und binde ein Tuch darum, und so schlafe er ein, und es wird ihm besser gehen.“

In heilkundigen Werken liest man: Als Droge werden verwendet: Die zur Blütezeit im Juli bis August gesammelten und getrockneten Blüten. Die vor und während der Blüte gesammelten und getrockneten Laubblätter. Die Eibischwurzel, im Frühjahr geerntet, insbesondere zur Herstellung der Eibisch-Salbe. Verantwortlich für die medizinische Wirkung von Eibisch sind die Schleimstoffe. Diese wirken einhüllend und reizmildernd; im Tierversuch konnten auch entzündungshemmende und immunstabilisierende Wirkungen nachgewiesen werden.  Meist werden die Wurzeln in pflanzlichen Mitteln verwendet, da sie diese Substanzen in höherer Konzentration enthalten. Gelangen die Schleimstoffe auf die Schleimhaut in Mund, Rachen, Hals und Magen, haften sie sich an diese. Die Eibisch-Inhaltsstoffe bilden auf diese Weise eine Art Schutzschicht über der Schleimhaut und beruhigen sie. Ist die Schleimhaut im Rachen gereizt und entzündet – wie es bei einer Erkältung der Fall ist – dämpft Eibisch trockenen Reizhusten und lindert Heiserkeit. Auch bei leichten Entzündungen der Magenschleimhaut kann Eibischwurzel helfen. Die Schleimstoffe wirken einhüllend und reizmildernd; im Tierversuch konnten auch entzündungshemmende und immunstabilisierende Wirkungen nachgewiesen werden. Verschiedene Zubereitungen kommen zur Anwendung bei Entzündungen des Mund- und Rachenraums, zur Minderung des Hustenreizes, bei leichten Entzündungen im Magen-Darm-Bereich. Tee aus Wurzeln wird generell als Kaltauszug hergestellt! Da ein Eibisch-Hustensaft oder -Sirup recht dickflüssig ist, verbleibt er länger vor Ort und eignet sich bei Husten daher besser als ein Tee. Wichtiger Hinweis: Diabetiker sollten den hohen Zuckergehalt von Eibischwurzeln beachten. Eibisch sollten Sie möglichst nicht zusammen mit anderen Medikamenten einnehmen, da die Schleimstoffe die Aufnahme von anderen Arzneimitteln in den Körper beeinträchtigen können.

Gott befohlen und herzlichst – Ihr Pater Gerhard.

Ein österlicher Zwischenruf

Für Jesus ist die Natur nicht nur ein Abbild der Schöpfung von einst, sondern ein besonderer Weg zur Gotteserkenntnis, eine Hoffnung auf Zukunft, ein Wachstum auf Erlösung hin.

Das Samenkorn treibt aus und bringt Frucht. Die Vögel des Himmels säen nicht, ernten nicht, sammeln nicht und leben. Die Lilien arbeiten nicht, spinnen nicht und sind doch wunderbar gekleidet, herrlicher als Salomon in seiner Pracht. Das Senfkorn wird zum Baum, der Sauerteig macht das Brot, das verlorene Schaf wird gefunden. Die Arbeiter im Weinberg erhalten gleichen Lohn, unabhängig davon, wie lange sie schaffen. … Jesus hatte ein intuitives Gespür dafür, wie die Menschen aus dem Naturhaften empfinden und ahnen können, was es mit dem Reich Gottes auf sich hat. Der erzählende Messias brauchte keinen ideologischen Überbau, um Sinn für das Wunderbare des ewigen Lebens im hiesigen Leben zu wecken. Doch mit der Natur tut sich die akademische Gottsuche – Theologie schwer. Der Duft des Lebens der Natur ist aus den Gottesdiensten gewichen. Es bleibt zu hoffen, dass das Christentum doch wieder das Erzählen- und Schöpfungserzählen wieder entdeckt: eine Naturtheologie, die es versteht, das Natürliche der einfachen Lebensfreude über die Schönheit des Daseins, die schlichten Sehnsüchte des Diesseits auszurichten auf die große österliche Sehnsucht Ewigkeit. Gott wecken durch die Natur. Wie schwierig, wie einfach.

Pater Gerhard

18. Ebenweiler Kräutertage im Brunnenhof

Samstag.Sonntag, 6. & 7. Mai 2017, jeweils 11°°- 17°° Uhr

Lust am Leben – Kräuterfreude – Grünkraft. Alles dreht sich um Duft-, Heil- und Würzpflanzen und das, was wir daraus gemacht haben! Pater Gerhard lädt jeweils zur vollen Stunde zu einer kleinen Kräuterbetrachtung ein. Kaffee, Kuchen, eine herzhafte „Lenz-Suppe“ und …  laden zum Verweilen ein.Wir freuen uns auf Sie! – Hier das Programm:

 Samstag, 11°°: Begrüßungsrunde für alle die Lust und Laune haben.

Samstag und Sonntag stündlich: Die Kraft der Kräuter mit Pater Gerhard

Samstag, 20°°: Hildegard & meine Welt der Psalmen

Sonntag, 10°°, ökumenischer GOTTESDIENST im Brunnenhof

Sonntag, 16°°, WILDE KRÄUTER nicht nur für „wilde Kids“ mit Pater Gerhard

Meine Termine im Mai

Mittwoch, 3. Mai,      19°° Uhr: „Eure Lebensmittel seien eure Heilmittel“. Antikes Wissen und Lebensweisheit für uns Heutige.  Vortrag im Gasthof Adler, Ebenweiler.

Samstag & Sonntag, 6. & 7. Mai, 18. Ebenweiler Kräutertage im Brunnenhof (11-17°° Uhr) stündlich Kräuterinformationen

Montag, 8. Mai,        18°° Uhr: „Grünkraft tanken“. Vortrag im Berggasthof Höchsten. Mit anschließendem Kräutermenü. Anmeldung direkt unter: 07555-92100.

Dienstag, 9. Mai,     17:30 Uhr Kräuterführung in der Gärtnerei Negrassus, Überlingen, Rauensteinstraße

Mittwoch, 10. Mai,   19°° Uhr: „Von fünf Hausmitteln, die eine Drogerie ersetzen können“. Vortrag im Brunnenhof.

Samstag, 13. Mai,    10°°-16°° Uhr: Ora et labora Tag. Kräuter intensiv im Brunnenhof

Mittwoch, 17. Mai,   18°° Uhr: „Rauke – unser Kraut im Monats Mai“. Führung und Vortrag im Hotel Landgasthof Kreuz, Mattenhaus. Anmeldung direkt unter: 07524-97570.

Donnerstag, 18. Mai,          19°° Uhr: „Grün und antibiotisch.“ Von den enormen Möglichkeiten der Grünkraft.  Weinstube Kernler, Krauchenwies. Anmeldung: 07576-1854.

Dienstag, 23. Mai,        17:30 Uhr Kräuterführung in der Gärtnerei Negrassus, Überlingen, Rauensteinstraße 140.

Montag-Mittwoch, 22.-24. Mai,     „Zeit für mein Leben“. Kurzexerzitien. Pfingstlich leben. Impulse und Stille.

Donnerstag, 25. Mai,          18°° Uhr: „Machtvolle Kräuter rund um das Gasthaus“. Eine Erkundung.  Langasthof zur Sonne in Leupolz. Anmeldung direkt dort unter: 07506-9516940.

Samstag & Sonntag, 27. & 28. Mai,        Kräuter-Markt in der Abtei St. Severin

Montag, 29. Mai,      18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100.

Auch für die Termine in Ebenweiler (Gasthof Adler / Brunnenhof) gilt: bitte anmelden! (07584 – 3233)

Gottesdienste im Wonnemonat Mai

Biblische und österliche Hoffnung ist die Gewissheit, dass alle Dinge, ganz gleich, wie sie sich entwickeln, am Ende vom Sieg des Lebens erzählen!

 

Freitag,          05. Mai, 19°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

Samstag,       06. Mai, 20°° Uhr: Vortrag: Hildegard & meine Welt der Psalmen

4.Sonntag der Osterzeit, 07. Mai, 10°° Uhr: Hl. Messe zum KRÄUTERFEST im Brunnenhof

Freitag,          12. Mai, 19°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

5.Sonntag der Osterzeit, 14. Mai, 11°° Uhr: Hl. Messe, Abtei St. Severin

Freitag,          19. Mai, 19°° Uhr: Vesper mit Vesper im Brunnenhof

6.Sonntag der Osterzeit, 21. Mai, 10:30 Uhr: Hl. Messe, Hofkapelle Ragenreute

Donnerstag, 25. Mai, 19°° Uhr: Christi Himmelfahrt, Vesper im Brunnenhof

7.Sonntag der Osterzeit, 28. Mai, 11°° Uhr: Hl. Messe zu den Kräutertagen in der Abtei St. Severin