Pater Gerhards Termine im August

Mittwoch, 2. August,         19°° Uhr:  „Kräuter aus Asien und der Neuen Welt“ stehen bei diesem Vortrag Pater Gerhards im Blickpunkt des Interesses. Der „Kräuterpater“ stellt sie an diesem Abend vor. Dazu sind Sie herzlich eingeladen. Lassen Sie sich überraschen! Vortrag im Gasthof Adler, Ebenweiler.

Das Festwochenende 12. & 13. August, 14. Bildwiesenfest im Brunnenhof

Samstag: Programm ab 16°° Uhr, 18 °° Uhr Abendgebet, Grillfest und Musik mit Stefan & Maximilien

Sonntag, 10:30 Uhr Festgottesdienst mit Daniel Gerte und  Weihe der Kräuterbuschen, Mittagstisch, Kaffee & Kuchen, Ab 12:30 Uhr stündlich eine kleine Kräuterführung mit Pater Gerhard, Gespräche und sich Wohlfühlen sind angesagt.

Montag, 14. August, 18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100

Mittwoch, 16. August,       18°° Uhr: „Lavendel – unser August-Kraut“. Führung und Vortrag im Hotel Landgasthof Kreuz, Mattenhaus. Anmeldung direkt unter: 07524-97570.

Donnerstag, 17. August, 18°° Uhr: „Eure Lebensmittel seien eure Heilmittel“. Antikes Wissen für uns Heutige. Vortrag im Landgasthof zur Sonne in Leupolz. Anmeldung direkt dort unter: 07506-9516940.

 Samstag, 19. August,       10°°-16°° Uhr: Ora et labora Tag. Kräuter intensiv im Brunnenhof. Ein FERIENPROGRAMM für Daheimgebliebene.

 Montag, 21. August,          18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100.

Vom 23.-27. August sind wir auf dem Klostermarkt in Dalheim.

Montag, 28. August, 18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100

Dienstag, 29. August, 17:30 Uhr Kräuterführung in der Gärtnerei Negrassus, Überlingen, Rauensteinstraße

Mittwoch, 30. August, 19°° Uhr: „Schmieren und Salben hilft allenthalben“ Naturkosmetik selber machen,  2. Teil. Im Brunnenhof.

Auch für die Termine in Ebenweiler (Gasthof Adler / Brunnenhof) gilt: bitte anmelden! (07584 – 3233)

Vom Sinn des Lebens

Nichts bleibt, wie es war, auch ich selber nicht. Nichts von dem, was ich weiß und will und zu haben meine. Ist also die Vergänglichkeit das Einzige, was dauert? Der Wahrheit, meiner eigenen Wahrheit, komme ich näher, wenn ich anders frage: Ein Mensch, den Gott angeschaut, angesprochen, den er geliebt hat, kann ein solcher Mensch jemals vergehen, als wäre nichts geschehen, als wäre nicht der lebendige Gott ihm begegnet?

Das Buch Kohelet ist im Alten Testament ein seltsames Buch. Der Verfasser quält sich und seine Leser mit unbequemen Fragen, auf die er bei den Philosophen und Theologen seiner Zeit  keine Antwort bekommt. Was ist der Mensch? Wozu lebt er? Was nützen ihm Reichtum und Wissen, wenn der Tod doch alles auslöscht? – In der „Frohen Botschaft“  kehren diese Fragen wieder, freilich in einem ganz anderen Klima. Aller Reichtum verfällt, aber es gibt etwas Besseres, einen Reichtum „vor Gott“: nicht das, was der Mensch hat, sondern das, was Gott aus ihm gemacht hat. Das neue Leben der Gemeinschaft mit Christus erwarten wir nicht erst für die Zukunft. Durch den Glauben und die Taufe sind wir mit Christus gestorben und mit ihm zum Leben erweckt worden. In Christus sind wir eine neue Schöpfung geworden. Zu sehen ist davon noch nicht viel; wie Christus selbst sind auch wir gleichsam noch „verborgen in Gott“. Aber das Neue will Form und Gestalt annehmen in unserem Leben jetzt und hier. Nicht fromme Worte, sondern eine klare Lebensführung kann die Wahrheit und die Liebe Christi sichtbar machen.Jesus lässt sich nicht in den Dienst irgendeiner Theologie stellen. Er sagt aber allen Menschen, wie es um die Welt bestellt ist und wie die Gemeinde sich in dieser Welt zu verstehen hat. Vermögen und Erfolg bringen die Gefahr mit sich, dass der Mensch hart wird gegen andere Menschen und stumpf gegenüber dem Anspruch Gottes. Er wird ein praktischer „Atheist“: ein Mensch ohne Gott, nicht mehr fähig, die Wirklichkeit Gottes zu begreifen. Er verfehlt den Sinn seines Lebens.

Sich nicht vorwärts zu bewegen, zu bleiben, wie man ist, sich auf das zu verlassen, was man hat, ist eine große Versuchung. Denn was man hat, kennt man, man fühlt sich darin sicher, man kann sich daran festhalten. Wir haben Angst vor dem Schritt ins Ungewisse, ins Unsichere, und vermeiden ihn deshalb. Jeder neue Schritt birgt die Gefahr des Scheiterns, und das ist einer der Gründe, weshalb der Mensch die Freiheit fürchtet. Dennoch: Wir sind auf dem Weg hinaus ins Weite. Ganz im Vertrauen auf Ihn. Und das ist gut so.

Pater Gerhard

Unser kirchliches Leben im August

4.-7. August Die Konferenz unseres Bischofs Roald Nicolai in Gran, Norwegen. Wir nehmen daran teil.

Freitag,         11. August, 19°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

Samstag,      12. August, 18°° Uhr: Abendgebet im Brunnenhof zum Beginn des Bildwiesenfestes

10.Sonntag nach Pfingsten, 13. August 10:30 Uhr: Hl. Messe zu Maria Entschlafung samt  Kräuterbuschenweihe beim BILDWIESENFEST im Brunnenhof mit Daniel Gerte, Warstein.

Freitag,         18. August, 19°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

11.Sonntag nach Pfingsten, 20, August, 11°° Uhr: Hl. Messe Abtei St. Severin

Keine Gottesdienste in dieser Woche

12.Sonntag nach Pfingsten, 27. August, Geistliche Impulse auf dem Klostermarkt in Dalheim bei Paderborn.

Ferien

Ferien, süßes Nichtstun, die Seele baumeln lassen, Zeit haben und sie sich nehmen, auf Spurensuche gehen … Begegnungen suchen, vielleicht auch mit dem, der schlichtweg immer der „ganz Andere“ ist, mit dem der liebt und Liebe schenkt, mit dem, der lebt und Leben schenkt.

Und in dieser süßen Zeit des Nichtstuns entdecken wir vielleicht seine Spuren. Sei es im Summen und Brummen der dicken Hummeln und Bienen. Sei es an der plätschernden Quelle, deren frisches Wasser Labsal verspricht, oder beim Streicheln über die Wasserminze die eben dort wächst und wieder frische Lebensgeister in uns weckt. Ganz einfach und unvermutet spüren wir Gottes Güte, seine Schöpferkraft, die Grünkraft und Lebensenergie, die er uns zumutet. Und im lauen Lüftchen am Sommerabend, das uns Linderung der Hitze bringt – vielleicht begegnet ER uns darin selbst, wie dereinst dem Elia, in einer „Stimme verschwebenden Schweigens“ (1Kön 19,13, in einer Übertragung von Martin Buber und Franz Rosenzweig).