Kirchentreffen samt Diakonweihen in, um und um Ebenweiler herum

Unser Bischof Dr. Roald Nicolai Flemestad wird am Samstag, den 28. Oktober 2017, um 14°° Uhr in der Kirche St. Johannes zu Oberhomberg,drei Kandidaten, durch Handauflegung und Gebet, zu Diakonen unserer Kirche weihen.

Es sind dies:

Davide Mossenta, aus Italien,

Prof. Dr. Volker Schulte, aus der Schweiz und

Ralf Blasberg aus Nordrhein-Westfalen.

Die kleine Gemeinde vor Ort freut sich, wenn Sie dieses Glaubensfest mit uns zusammen feiern. Für das Essen im „Heustadel“, den Ausflug ins Franziskanerinnenkloster samt Imbiss und das Essen im Gasthof „Adler“ bitten wir um Anmeldung bei uns!

Das Programm dieser Tage und des dritten Pastoralbesuchs unseres Bischofs:

Donnerstag, 26. und Freitag, 27. Oktober: Anreise der ersten Gäste. Bezug der Quartiere.

Freitag, 27.10.: 18°° Uhr, Abendgebet, Vesper im Brunnenhof.

                             18:30 UhrZusammenkunft und Abendessen im                                                         urschwäbischen und urgemütlichen „Heustadl“ zu Mauren, ganz                               in unserer Nähe.

Samstag, 28.10.:       9:15 Uhr,  Morgenlob, Laudes, in  der                                                                       Hofkapelle Ragenreute. Treffpunkt Brunnenhof 9°° Uhr. Wir                                 bilden Fahrgemeinschaften!

                             10°° Uhr, Profunde Führung durch den „Hummelsaal“ im                                         Franziskanerinnenkloster Sießen, bei Bad Saulgau. Die                                             weltweit berühmten Hummel-Figuren gehen auf Zeichnungen                                   der Franziskanerin Sr. M. Innocentia zurück. 1909 in Massing,                                   Niederbayern, wurde sie als Berta Hummel geboren. Neben den                                 bekannten, vielfältigen Kinderdarstellungen gibt es auch eine                                     unbekannte Seite der Künstlerin mit Aquarellen, Porträts, einem                               Kreuzweg und religiöser Kunst.

                             Danach:    Einkehr im Cafe des Klosters. Rückfahrt und Zeit                                     zur Rekreation.

                             13:30 Uhr, Treffpunkt Brunnenhof : Wir bilden                                                             Fahrgemeinschaften zur Kirche in Oberhomberg.

                             14°° Uhr,   Weiheliturgie in St. Johannes, Oberhomberg

                             ab 16°° Uhr finden wir uns im Gasthof Adler in Ebenweiler                                     ein, um das Fest nach dem Fest zu feiern. Wir freuen uns auf                                   gute Gespräche, Musik und natürlich ein gutes Essen!

 Sonntag, 29.10.:       10°° Uhr, Morgenlob, Laudes, in der Hofkapelle                                                 Ragenreute. Treffpunkt Brunnenhof 9:45 Uhr.

Abschied – und für den Rest ein umgehend zu planendes Programm!

 Wir freuen uns auf Euch alle! Diakon Friedrich & Pater Gerhard

Kraftvoll und wild – das WEIDENRÖSCHEN (Epilobium ssp.) – mein „Oktoberkraut“

Beim sonntäglichen Spaziergang, bei dem auch die Gärten der Nachbarschaft inspiziert wurden, sagte meine Mutter – Gott hab sie selig – regelmäßig beim Auftauchen dieses Krauts: „Die passen nicht auf ihren Garten auf.“ Weidenröschen galt / gilt als Zeichen für beginnende Verwilderung.

Ein Blick zurück. Anno 275 nach der Zeitenwende entsagte Antonius, ein Sohn wohlhabender Eltern, allen weltlichen Versuchungen. Er zog sich in die ägyptische Wüste zurück, wurde Einsiedler und Begründer des christlichen Mönchstums. Mit der Zeit erbaten Kranke bei ihm Genesung und geistige Sucher erwarteten sich Lebensweisheit. Zeitsprung. Insbesondere im 11. Jhdt. wurden vor allem in Frankreich Bruderschaften gegründet, die so leben wollten wie er. Sie widmeten sich vorwiegend der Krankenpflege. Gerade zu dieser Zeit wurden zahllose Menschen von einer mysteriösen Krankheit befallen, die ihnen heftig brennenden Schmerzen bereitete. Diese Qual wurde durch Mutterkorn ausgelöst, wie man später feststellte. Dabei befällt ein Pilz die Getreideähren und bildet eine schwarze, kornähnliche Struktur. Die enthaltenen Gifte werden dann über das Mehl in die Speisen verbreitet und erzeugen Darmkrämpfe, Halluzinationen und insbesondere brennende Durchblutungsstörungen, bis hin zum Verlust von Gliedmaßen und Atemlähmung. Die Antoniter nahmen sich in Spitälern dieser Erkrankten an. Und da taucht unser Weidenröschen auf.

Mit der Bezeichnung Antonii herba bezeugte man den Weidenröschenarten höchste Anerkennung. Das „Antoniuskraut“ erleichterte vielerlei brennende Entzündungen. Seine antimikrobiellen, schmerzstillenden, entzündungshemmenden, blutstillenden, zusammen-ziehenden mild krampflösenden, leicht krebshemmenden  und wundheilenden Eigenschaften verschafften und verschaffen Linderung. Solche als Krankheitsdämonen interpretierten Mikroben sollten durch das „Unholdenkraut“ ferngehalten werden. Die volkstümliche Bezeichnung „Feuerkraut“ kann sich zum einen auf diese Anwendung beziehen. Andererseits treten Weidenröschen als eine der ersten Pionierpflanzen nach Waldbränden auf und tragen deshalb diese Bezeichnung.

So wie Antonius als Wegbreiter des Mönchstums gilt, sind viele Weidenröschenarten Erstbesiedler auf Freiflächen und bereiten den Boden für künftige Pflanzengenerationen. Auch ihnen ist die Bedürfnislosigkeit auf den Leib geschrieben. Ganz im Dienst der Allgemeinheit fungieren sie als Bodenheiler, Futterpflanzen und Balsam für körperliche Beschwerden.

In der Nachkriegszeit leuchteten die Weidenröschen als sogenannte „Trümmerblumen“, farbigen Lichtblicken gleich, aus den grauen Schuttfeldern der verwüsteten Städte. Vielleicht vermochten diese flammend roten Blütenmeere den tristen Alltag aufzuhellen. Der Blütenessenz des Schmalblättrigen Weidenröschens“ wird eine ähnliche Wirkung zugesprochen. Sie soll helfen, Traumata zu verarbeiten.

 

Pater Simon Asic (1906-1992), Zisterzienser in Sticna hat eine ganz besondere Wirkung dieses Krauts wieder entdeckt. Er schreibt vor allem dem „Kleinblütigen Weidenröschen“ (Epilobium parviflorum) einen günstigen Effekt bei Prostataleiden zu. Sie dichtet den „Wasserhahn den Mannes“ wirkungsvoll und hilft so bei ständigem Nachtropfen. In der Volksheilkunde wird auch berichtet, dass es bei Blasen- und Nierenerkrankungen helfe. Wissenschaftliche Versuche haben gezeigt, dass ein Extrakt aus der Pflanze antibakteriell wirkt und das Wachstum von Escherichia coli hemmt. Doch das will kaum jemand wissen. Die Macht der Pharmakonzerne steht dem entgegen.

Ganz nebenbei gesagt: alle Arten des Weidenröschens verfügen über eine ähnliche Wirkung, so Gott will und sogar, wenn Sie nicht daran glauben.

 

Gott befohlen und herzlichst – Euer Pater Gerhard.

Unsere Gottesdienste im Oktober

Sonntag, 01. Oktober, 11°° Uhr: Hl. Messe zum Erntedank, Abtei St. Severin

Donnerstag – Freitag, 05./06. Oktober, Filiatur Wallfahrt nach Bogen und Straubing

Sonntag nach Pfingsten, 08. Oktober, 10:30 Uhr: Hl. Messe Hofkapelle Ragenreute

Freitag,          13. Oktober, 18°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

Sonntag nach Pfingsten, 15. Oktober, 18°° Uhr:Hl. Messe Hofkapelle Ragenreute

Freitag,          27. Oktober, 18°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

Samstag,       28. Oktober, Kirchenkonferenz in Ebenweiler mit Diakonen Weihe

9:15 Uhr: Morgengebet, Laudes, in der Hofkapelle Ragenreute

14°° Uhr: Weihegottesdienst in Oberhomberg

21.Sonntag nach Pfingsten, 29. Oktober, 9:15 Uhr: Morgengebet, Laudes, im Brunnenhof

 

Am letzten Wochenende im Oktober, genauer gesagt: am Samstag, den 28.,  wird unser Bischof Roald Nikolai drei Männer in Ebenweiler zu Diakonen weihen. Es handelt sich um den Pastoralen Mitarbeiter Dipl. Theol. Ralf Blasberg, um den Subdiakon Prof. Dr. Volker Schulte aus der Schweiz und um den Subdiakon Davide Mossenta aus Italien.

Ihr alle seid dazu herzlich eingeladen!

Das detaillierte Programm dieser Feier gibt es mit getrennter Post.

 

Email: brunnenhof-kraeuter-und-mehr@t-online.de

 

Pater Gerhards Termine im Oktober

Montag, 2. Oktober, 17°° und 18°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100.

Mittwoch, 4. Oktober, 19°° Uhr: „Heilsame Pflanzen für unser Herz“. Vortrag im Brunnenhof.

Mittwoch, 11. Oktober, 19°° Uhr: „Grün und antibiotisch.“ Von den enormen Möglichkeiten der Grünkraft.  Vortrag im Gasthof Adler, Ebenweiler.

Dienstag, 17. und Mittwoch, 18. Oktober, jeweils 18°° Uhr: „Rosmarin & Chili – unsere Herbst-Kräuter“. Führung und Vortrag im Hotel Landgasthof Kreuz, Mattenhaus. Anmeldung direkt unter: 07524-97570.

Donnerstag, 19. Oktober,  18°° Uhr: „Die Rosskastanie: ein Geschenk des Schöpfers“. Vortrag im Langasthof zur Sonne in Leupolz. Anmeldung direkt dort unter: 07506-9516940.

Mittwoch, 24. Oktober, 19°° Uhr: „Pesto und Pasto olé!“. Kräuterpraxis im Brunnenhof

Donnerstag, 26. Oktober,  19°° Uhr Uhr: „Naturkosmetik selbst herstellen.“ Vortrag samt praktischem Üben. Weinstube Kernler, Krauchenwies. Anmeldung: 07576-1854. 

Auch für die Termine in Ebenweiler (Gasthof Adler / Brunnenhof) gilt: bitte anmelden! (07584 – 3233)

Aufrecht vor Gott stehen

Die Frage, die am Anfang der Apostelgeschichte (1,11) an unschlüssige Jünger mit der Absicht gestellt wird, sie aus einer Verzücktheit in die Realität dieser Welt zurückzuholen, könnte auch an eine Frau gerichtet werden, deren Bild und Erscheinung in einer der Katakomben Roms entdeckt worden ist: „Was stehst du da und schaust zum Himmel empor?“

Da steht sie in einem langen Kleid, den Kopf mit einem Tuch bedeckt, das vorn über ihre linke Schulter hängt. Ihr junges, von Verzückung und heiterem Ernst geprägte Gesicht hat portraithafte Züge. Die großen Augen konzentriert und voller Erwartung nach oben. Ihre Arme sind ausgebreitet und leicht aufwärts gehoben, ihre leeren Hände sind mit der Innenfläche nach oben geöffnet. Die Frau repräsentiert die Orante-Haltung (lat. Orare = beten, bitten). Kaum eine Gestalt wurde in den Katakomben so oft dargestellt wie die Orans, die mit erhobenen Händen Betende. Bei den nichtchristlichen Römern findet man eine ähnliche Figur auf Sarkophag-Reliefs, auf Gefäßen und Münzen. Ihr Name ist Pietas, und das bedeutet: Frömmigkeit, genauer gesagt: pflichttreues Verhalten gegenüber Gott und Mensch.

Das Stehen vor Gott ist eine Haltung der Frömmigkeit, die biblisch verwurzelt ist. In der Apostelgeschichte ist auch das Knien mehrfach bezeugt, oft aber wird man sich die Betenden besser stehend vorstellen. Wer kniet, macht sich klein. Das kann eine Haltung der Demut, der Anbetung und der Einsicht in die eigene Begrenztheit sein. Es kann aber auch Unterwürfigkeit, Servilität und Unterdrückung, ja sogar Versklavung ausdrücken. Aufrechtes Stehen mag als Hochmut und Stolz gedeutet werden, kann aber auch die Haltung eines gesunden Selbstbewusstseins und einer Erfahrung der Befreiung sein, Ausdruck der Würde, des Wohlbefindens und der Bereitschaft, sich hinter etwas zu stellen oder für etwas einzustehen. Der Psalmendichter ermuntert: „Lobet den Namen des Herrn, lobt ihn ihr Knechte des Herrn, die ihr steht im Hause des Herrn … erhebet eure Hände und preist ihn!“ (Ps 134,1f; 135,1f). „Stehen“ bedeutet da „bereit sein“, auf jeden Wink des Herrn unverzüglich zu reagieren und seinen Willen zu erfüllen. Wer sich erhoben hat, „ist wach, aufmerksam, gespannt. Denn wer steht, kann auf und davon gehen; kann ungesäumt einen Auftrag ausführen; mit einer Arbeit beginnen, die ihm zugewiesen wird. Das ist die andere Seite der Ehrfurcht vor Gott. Im Knien war es die anbetende, in Sammlung verharrende; hier die wache, tätige“ (Romano Guardini).

„Wir danken dir, dass du uns berufen hast, vor dir zu stehen und dir zu dienen“, betet der Vorsteher der Eucharistiegemeinde. Um das Evangelium würdig auszunehmen erheben sich Anwesenden. Oft ist es Inhalt der Frohen Botschaft, dass das geknickte Rohr nicht abgebrochen, sondern aufgerichtet wird (Jes 42,3). Zum Gelähmten sagt Jesus: „Steh auf … und geh!“ (Mk 2,11). Der gekrümmten Frau legt er die Hände auf. Im gleichen Augenblick richtet sie sich auf und preist Gott (Lk 13,12f).

Das Fresko mit der aufrechtstehenden Frau befindet sich in einer Grabkammer und ist vermutlich das Portrait einer Verstorbenen, die darunter begraben liegt. Das Bild ist ein Bekenntnis der Hoffnung: Gott sagt, wenn ich sterbe, steh auf! Die aufrechte Haltung mit den verlangend erhobenen Händen weist über die Betende hinaus in eine neue Dimension und sucht zuversichtlich die Begegnung mit dem Gott des Lebens. Mich erinnert diese Frau an die erste Seligpreisung der Bergpredigt: Selig, die arm sind vor Gott, selig, die mit leeren Händen vor Gott stehen, denn ihnen gehört das Himmelreich (Mt 5,3). Mit anderen Worten: „Geht nicht mehr geduckt. Gott will den aufrechten Gang. Freut euch, die Feier des Lebens ist gekommen.“ (Hans Rudolf Hilty)

Unsere Gottesdienste im September

Freitag,          01. September, 19°° Uhr, Vesper im Brunnenhof

13.Sonntag nach Pfingsten, 03. September, 10:30 Uhr: Hl. Messe Hofkapelle Ragenreute

Freitag,          08. September, 19°° Uhr, Vesper im Brunnenhof

14.Sonntag nach Pfingsten, 10. September, 10:30 Uhr, Hl. Messe Abtei St. Severin

Donnerstag,            14. September, 19°° Uhr, Vesper mit Vesper im Brunnenhof

Samstag,      16. September: KIRCHENWALLFAHRT NACH VIERZEHNHEILIGEN

15.Sonntag nach Pfingsten, 17. September, 18°° Uhr: Hl. Messe Hofkapelle Ragenreute

Keine Gottesdienste in dieser Woche

16.Sonntag nach Pfingsten, 24. September, kein Gottesdienst (Klostermarkt Walkenried)

Freitag,          29. September, 18°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

Am letzten Wochenende im Oktober wird Bischof Roald drei Männer in Ebenweiler zu Diakonen weihen. Es handelt sich um den Pastoralen Mitarbeiter Dipl. Theol. Ralf Blasberg, um den Subdiakon Prof. Dr. Volker Schulte aus der Schweiz und um den Subdiakon Davide aus Italien. Informationen und Anmeldung in St. Andreas.

 

Das Kraut des Monats September: Frauenmantel

Frauenmantel, als „Kraut für die Weiber“ den Germanen heilig. Wegen seiner Kraft gegen Frauenleiden weihten die vorchristlichen Hebammen und Kräuterweiber den späteren „Unser Frowen Mantel“ der Liebes- und Fruchtbarkeitsgöttin Frigga. Mit dem Frauenmantel hatte die Göttin den Frauen ein Mutterkraut geschenkt, das – insbesondere bei abnehmendem Mond gebraucht – die Macht besaß, Blutungen zu stillen oder Geburtswunden zu schließen. Die Germanen verehrten Frigga einst als Spenderin des Ehesegens und brachten ihr Milch- und Räucheropfer dar, damit sie über die Gebärenden wachte.  Alchemilla scheidet auf scheinbar wundersame Weise Wasser durch feine Poren am Blattrand aus. Diese „Gutatationstropfen“ an den feingezackten Blatträndern wird auch „Tau“ genannt. Im Frauenmantel leben verborgene Geister, wussten die alten Kräuterweisen zu berichten. Baum- und Blumenelfen waschen sich im Tau, der sich am Morgen auf den Blättern findet. Der Tau ist begehrtes Alchemistenwasser. Er wird zu allerlei Zauberei gebraucht. Schon der „Druide Miraculix“ aus dem kleinen Dorf  der Gallier (das übrigens nie einen Namen erhalten hat und von Römern und Gästen nur als das „Dorf der Verrückten“ bekannt ist) als namentlich bekannter Mittler zwischen den Göttern und den Kelten, begehrte dieses „Pflanzenwasser“. Es diente zur rituellen Reinigung bei kultischen Handlungen und seiner goldenen Sichel, mit der er die Zutaten für seinen Zaubertrank erntete. Viele  Volksnamen beziehen sich auf diesen Tropfen auf den Blättern, die die Pflanze so reizvoll machen. In christlichen Zeiten wurde der Frauenmantel dann als Pflanze der Jungfrau Maria zum Symbol für alle Schutzsuchenden. Die Alchemisten des Mittelalters sammelten den auf den Blättern der Pflanze sich bildenden Tau. Der botanische Name des Frauenmantels „Alchemilla“leitet sich vom arabischen alkemelych (Alchemie) ab. Alchemisten versuchten, „Gold“ aus diesen „Tautropfen“ zu gewinnen und nutzten ihn für alle möglichen und unmöglichen alchemistischen Prozesse. Sie verwendeten den „Sonnenthau“ zur Bereitung des „Steins der Weisen“, jener geheimnisumwobenen Substanz, die alle unedlen Metalle in Gold und jede Krankheit in Gesundheit verwandeln sollte. „Uns Sinau“ schließlich leitet sich vom mittelhochdeutschen ab (sintowe = Immertau), weil der Wassertropfen auch noch stehen bleibt, wenn der Tau verdunstet ist. Tabernaemontanus rät: „Dieses Kraut in Regenwasser, oder aber Löschwasser, darin die Schmied das glühende Eisen ablöschen, gesotten und mit demselbigen Wasser die heimlichen Örter der Weiber gewaschen, dringet es dieselbigen zusammen als wenn sie Jungfrauen werend.“ Die Tropfen wurden auch gesammelt, um damit das Gesicht zu waschen, für eine schöne Haut und gegen Sommersprossen. Der Name „Gewittergras“ kommt von der Annahme, dass Frauenmantelkränze, an Fenstern, Türen oder auf dem Dachfirst angebracht, vor Blitzschlag schützen sollten. Sich ankündigenden Regen erkennt man, wenn der Frauenmantel „schwitzt“ – er ist eine Wetter-pflanze. Seit dem Mittelalter wird Frauenmantel zur Heilung von Haut- und Frauenleiden eingesetzt. Obwohl deutsche Gesundheitsbehörden den Frauenmantel heute nur noch bei leichtem Durchfall empfehlen, wird dieses Kraut in der Frauen-Naturheilkunde sehr geschätzt: Rund um die Geburt, bei Brustdrüsenentzündung, Menstruationsstörungen und Wechseljahrs-beschwerden wirkt es ausgleichend und regulierend und die Muttermilch treibt es. Später gab der Frauenmantel, der seinen Namen von der Form seiner Blätter, die früher mit dem Umhang Marias, eben Marias Mantel, verglichen wurden, bekam und traditionell bei allen möglichen „Frauenleiden“ angewendet wurde, eine ideale „Marienblume“ ab . Das Kräutlein pflanzt sich, ganz im Sinne der unbefleckten Empfängnis, nur eingeschlechtlich fort. Und weil die Alchemilla das Wasser aus dem Boden aufnimmt, es reinigt und schließlich wieder an den Himmel abgibt, wollten die Christen im „Himmelstau“ sogar den Läuterungsprozess der Seele erblicken.Zusammenfassend sei angemerkt, dass das, was vom Frauenröckchen bedeckt wird, unter der Obhut dieser Pflanze steht. Und da es im Norden der englischen Insel einen Volksstamm gibt, bei dem auch die Mannsbilder Röcke tragen – die Schotten sind gemeint -, hilft er natürlich auch dann, wenn der Besitzer des Kilts an Prostatabeschwerden leidet und sein Wasserhahn tropft. Als Rosengewächs passt es wunderbar zu Rosen; die Pflanze samt sich bereitwillig (oder lästig – je nachdem, wie man das sieht) aus, will man das vermeiden, schneidet man die verblühten Stängel ab. Dann treibt sie auch attraktiv wieder aus.

Das Kräutlein treibt ein rundes Blatt / Wie keines ringsherum es hat.

Mit zierlich eingekerbtem Rand / Ist für den Tau es angespannt,

Recht als ein Schälchen hingestellt, / in welches Perl` auf Perle fällt.

So hebt es auf des Himmels tau, / der niedersinkt auf Flur und Au`,

Manch Elflein gegen Morgen kommt,  / das dürstet, dem zu trinken frommt,

Schöpft aus dem Schüsselchen und spricht: / Ein bessres Labsal gibt es nicht.

(Johannes Trojan)

Gott befohlen und herzlichst – Euer Pater Gerhard.

Pater Gerhards Termine im September

Montag, 4. September, 18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100

Mittwoch, 6. September, 19°° Uhr: „Der Frauendreißiger. Die Hochzeit der Kräuter“. Vortrag im Gasthof Adler, Ebenweiler.

Montag, 11.September, 18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100

Mittwoch, 13. September, 18°° Uhr: „Minze – unser September-Kraut“.Führung und Vortrag im Hotel Landgasthof Kreuz, Mattenhaus. Anmeldung direkt unter: 07524-97570. Donnerstag,

14. September, 18°° Uhr: „Antiviral und Grün!“ Von den enormen Möglichkeiten der Grünkraft. Vortrag im Langasthof zur Sonne in Leupolz. Anmeldung direkt dort unter: 07506-9516940.

Montag, 18. September, 18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100. Dienstag,

19. September, 19°° Uhr: „Natürliche Hausmittel aus Großmutters Zeiten“. Eine Zeitreise im Brunnenhof

20.-24. September, sind wir auf dem Klostermarkt in Walkenried / Harz.

Montag, 25. September, 18°° und 19°° Uhr: Letzte Führung durch den Kräutergarten auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100.

Donnerstag, 28. September, 19°° Uhr: „Die Rosskastanie: ein Geschenk des Schöpfers“. Vortrag in der Weinstube Kernler, Krauchenwies. Anmeldung: 07576-1854.

Auch für die Termine in Ebenweiler (Gasthof Adler / Brunnenhof) gilt: bitte anmelden! (07584 – 3233)

Gottes grünes Kleid

Bildreich beschrieben haben die Menschen in biblischer Zeit ihre Gottes- erfahrungen und – erwartungen: Er brütet über der Urflut, wandelt auf dem Wasser, steigt himmlische Leitern auf und ab, er kämpft – auch mit unlauteren Mitteln, erscheint im Dornbusch der nicht verbrennt, bricht Brot und erscheint in Zungen aus Feuer. Diese schönen Gewänder der Gottessprache, sind von Motten zerfressen. Die mythische Lebendigkeit ist im Ansturm von Wissenschaft und Technik verloren gegangen. Nur ganz Sparriges, Dürres blieb übrig – oder aber seltsam Übertriebenes. Auf einem Ästchen der Metaphysik überlebte das Gottesbild, in logische Engen getrieben – bis auch dieses letzte Ästchen brach für die Menschen der Moderne. Und doch: die Sehnsucht nach Gott, nach dem, was Gott verbürgt, ist ungestillt: Das Gehaltensein in der Not des Lebens, das Sehnen nach Gemeinschaft, Frieden, Gerechtigkeit – mehr noch, nach Barmherzigkeit – diese Sehnsucht ist da und wird da bleiben. Sie ist nicht abzuschaffen, nicht mit Missachtung, Demontage, Kreuzigung. Gott hat uns nicht zum Herrschen bestellt. Gott hat die Menschen zu Dienern des Lebens geschaffen, als Beauftragte Gottes mit dem Mandat, das lebendige Ganze der Erde im Sinn des Schöpfers zu bewahren (Genesis 2). Eine Gott-freie Welt zu erklären, ist die Hybris einer wissenschaftsgläubigen Weltsicht. Sicher ist: Wir haben lernen müssen nicht der Nabel der Welt zu sein. Wir sind ein „Schäumchen im Weltenmeer“ und doch ist menschliche Macht ständig gewachsen. Und damit ist die Krise da. Doch Krise ist Gefahr und Chance zugleich. Wir lernen zu begreifen, dass die Erde – nein, das ganze Universum – ein lebendiger Organismus ist, und keine bloße Ansammlung von Objekten. Irdisch gesehen: Bäume sorgen für gesunde Luft, die wir atmen, die Meere stellen das Klima her, in dem wir leben können, und die Bienen erhalten durch ihre Bestäubungsarbeit unsere Obstplantagen und Blumen. Ganz einfach gesagt: Die Erde und ihre Pflanzen ernähren uns. All dies kann unseren Sinn für Schönheit und für die Schöpferkraft wecken. Die Erde ist ein großer zusammenhängender Organismus und ist in der Lage, alle auf sie einwirkenden Prozesse zu regulieren. Unser Eingriff betrifft immer das Ganze, betrifft unsere Lebensgrundlage. Alles ist mit allem verbunden. „Und was der Erde geschieht, das geschieht auch bald den Menschen.“ Nur wir wollen das nicht wahrhaben. Vieles spricht für diese ganzheitliche Sicht. Je tiefer wir dieses Wunderwerk entdecken, umso mehr tritt der Schöpfer aller Ding wieder in Erscheinung. Nicht als der alte Mann mit Bart aus der Sixtinischen Kapelle im Vatikan, sondern als Gott, der das Leben, ja sich selbst in all dies hineingewebt hat, den grünen Lebensfaden der Schöpferkraft, die Grünkraft, Lebensenergie pur, von der auch Hildegard von Bingen eindrücklich berichtet hat. Ich finde zu Gott nicht nur durch Nachdenken und Argumentieren, Beten und Tun. Im Blumenpflücken, Singen, Tanzen und Lieben, im Streiten und Vergeben im Protestieren all überall kann ich Gott begegnen. In der Gottesfrage geht es ganz einfach um mein Suchen nach seiner und meiner und deiner lebensschaffenden befreienden Gegenwart. So entdecke ich „Gottes grünes Kleid“ und entdecke, dass seine Schöpfung, dass „Mutter Erde“ etwas Heiliges ist. „Herausgerufen“, etwas ganz Besonderes ist sie, so wie es der Ehrentitel für uns Christen meint. Im Buch Hiob (12,7ff) werden wir ermutigt, unsere Schöpfungsahnung im Austausch mit den Tieren zu suchen: „Frage die Tiere, sie lehren es dich, die Vögel des Himmels verkünden es dir, der Erde Gekreuch, es lehret dich, die Fische des Meeres erzählen es dir. Wer wüsste nicht bei alledem, dass dies die Hand Jahwes getan, darin all des Lebendigen Seel, der Geisthauch jedes Menschenleibs?“ (Fridolin Stier). Das bedeutet nicht mehr aber auch nicht weniger, dass wir den Lebensimpuls Gottes in allem was uns umgibt wahrnehmen können, wenn wir nur offen dafür sind. Wo in der Zerbrechlichkeit des Lebens Liebe aufblitzt und Barmherzigkeit, Gottes Segen erfahrbar, ja spürbar werden – wir können suchen, hinschauen, hinhören und wir können Gott in seinem grünen Kleid finden.

Pater Gerhard

Pater Gerhards Termine im August

Mittwoch, 2. August,         19°° Uhr:  „Kräuter aus Asien und der Neuen Welt“ stehen bei diesem Vortrag Pater Gerhards im Blickpunkt des Interesses. Der „Kräuterpater“ stellt sie an diesem Abend vor. Dazu sind Sie herzlich eingeladen. Lassen Sie sich überraschen! Vortrag im Gasthof Adler, Ebenweiler.

Das Festwochenende 12. & 13. August, 14. Bildwiesenfest im Brunnenhof

Samstag: Programm ab 16°° Uhr, 18 °° Uhr Abendgebet, Grillfest und Musik mit Stefan & Maximilien

Sonntag, 10:30 Uhr Festgottesdienst mit Daniel Gerte und  Weihe der Kräuterbuschen, Mittagstisch, Kaffee & Kuchen, Ab 12:30 Uhr stündlich eine kleine Kräuterführung mit Pater Gerhard, Gespräche und sich Wohlfühlen sind angesagt.

Montag, 14. August, 18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100

Mittwoch, 16. August,       18°° Uhr: „Lavendel – unser August-Kraut“. Führung und Vortrag im Hotel Landgasthof Kreuz, Mattenhaus. Anmeldung direkt unter: 07524-97570.

Donnerstag, 17. August, 18°° Uhr: „Eure Lebensmittel seien eure Heilmittel“. Antikes Wissen für uns Heutige. Vortrag im Landgasthof zur Sonne in Leupolz. Anmeldung direkt dort unter: 07506-9516940.

 Samstag, 19. August,       10°°-16°° Uhr: Ora et labora Tag. Kräuter intensiv im Brunnenhof. Ein FERIENPROGRAMM für Daheimgebliebene.

 Montag, 21. August,          18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100.

Vom 23.-27. August sind wir auf dem Klostermarkt in Dalheim.

Montag, 28. August, 18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100

Dienstag, 29. August, 17:30 Uhr Kräuterführung in der Gärtnerei Negrassus, Überlingen, Rauensteinstraße

Mittwoch, 30. August, 19°° Uhr: „Schmieren und Salben hilft allenthalben“ Naturkosmetik selber machen,  2. Teil. Im Brunnenhof.

Auch für die Termine in Ebenweiler (Gasthof Adler / Brunnenhof) gilt: bitte anmelden! (07584 – 3233)

Vom Sinn des Lebens

Nichts bleibt, wie es war, auch ich selber nicht. Nichts von dem, was ich weiß und will und zu haben meine. Ist also die Vergänglichkeit das Einzige, was dauert? Der Wahrheit, meiner eigenen Wahrheit, komme ich näher, wenn ich anders frage: Ein Mensch, den Gott angeschaut, angesprochen, den er geliebt hat, kann ein solcher Mensch jemals vergehen, als wäre nichts geschehen, als wäre nicht der lebendige Gott ihm begegnet?

Das Buch Kohelet ist im Alten Testament ein seltsames Buch. Der Verfasser quält sich und seine Leser mit unbequemen Fragen, auf die er bei den Philosophen und Theologen seiner Zeit  keine Antwort bekommt. Was ist der Mensch? Wozu lebt er? Was nützen ihm Reichtum und Wissen, wenn der Tod doch alles auslöscht? – In der „Frohen Botschaft“  kehren diese Fragen wieder, freilich in einem ganz anderen Klima. Aller Reichtum verfällt, aber es gibt etwas Besseres, einen Reichtum „vor Gott“: nicht das, was der Mensch hat, sondern das, was Gott aus ihm gemacht hat. Das neue Leben der Gemeinschaft mit Christus erwarten wir nicht erst für die Zukunft. Durch den Glauben und die Taufe sind wir mit Christus gestorben und mit ihm zum Leben erweckt worden. In Christus sind wir eine neue Schöpfung geworden. Zu sehen ist davon noch nicht viel; wie Christus selbst sind auch wir gleichsam noch „verborgen in Gott“. Aber das Neue will Form und Gestalt annehmen in unserem Leben jetzt und hier. Nicht fromme Worte, sondern eine klare Lebensführung kann die Wahrheit und die Liebe Christi sichtbar machen.Jesus lässt sich nicht in den Dienst irgendeiner Theologie stellen. Er sagt aber allen Menschen, wie es um die Welt bestellt ist und wie die Gemeinde sich in dieser Welt zu verstehen hat. Vermögen und Erfolg bringen die Gefahr mit sich, dass der Mensch hart wird gegen andere Menschen und stumpf gegenüber dem Anspruch Gottes. Er wird ein praktischer „Atheist“: ein Mensch ohne Gott, nicht mehr fähig, die Wirklichkeit Gottes zu begreifen. Er verfehlt den Sinn seines Lebens.

Sich nicht vorwärts zu bewegen, zu bleiben, wie man ist, sich auf das zu verlassen, was man hat, ist eine große Versuchung. Denn was man hat, kennt man, man fühlt sich darin sicher, man kann sich daran festhalten. Wir haben Angst vor dem Schritt ins Ungewisse, ins Unsichere, und vermeiden ihn deshalb. Jeder neue Schritt birgt die Gefahr des Scheiterns, und das ist einer der Gründe, weshalb der Mensch die Freiheit fürchtet. Dennoch: Wir sind auf dem Weg hinaus ins Weite. Ganz im Vertrauen auf Ihn. Und das ist gut so.

Pater Gerhard

Unser kirchliches Leben im August

4.-7. August Die Konferenz unseres Bischofs Roald Nicolai in Gran, Norwegen. Wir nehmen daran teil.

Freitag,         11. August, 19°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

Samstag,      12. August, 18°° Uhr: Abendgebet im Brunnenhof zum Beginn des Bildwiesenfestes

10.Sonntag nach Pfingsten, 13. August 10:30 Uhr: Hl. Messe zu Maria Entschlafung samt  Kräuterbuschenweihe beim BILDWIESENFEST im Brunnenhof mit Daniel Gerte, Warstein.

Freitag,         18. August, 19°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

11.Sonntag nach Pfingsten, 20, August, 11°° Uhr: Hl. Messe Abtei St. Severin

Keine Gottesdienste in dieser Woche

12.Sonntag nach Pfingsten, 27. August, Geistliche Impulse auf dem Klostermarkt in Dalheim bei Paderborn.

Ferien

Ferien, süßes Nichtstun, die Seele baumeln lassen, Zeit haben und sie sich nehmen, auf Spurensuche gehen … Begegnungen suchen, vielleicht auch mit dem, der schlichtweg immer der „ganz Andere“ ist, mit dem der liebt und Liebe schenkt, mit dem, der lebt und Leben schenkt.

Und in dieser süßen Zeit des Nichtstuns entdecken wir vielleicht seine Spuren. Sei es im Summen und Brummen der dicken Hummeln und Bienen. Sei es an der plätschernden Quelle, deren frisches Wasser Labsal verspricht, oder beim Streicheln über die Wasserminze die eben dort wächst und wieder frische Lebensgeister in uns weckt. Ganz einfach und unvermutet spüren wir Gottes Güte, seine Schöpferkraft, die Grünkraft und Lebensenergie, die er uns zumutet. Und im lauen Lüftchen am Sommerabend, das uns Linderung der Hitze bringt – vielleicht begegnet ER uns darin selbst, wie dereinst dem Elia, in einer „Stimme verschwebenden Schweigens“ (1Kön 19,13, in einer Übertragung von Martin Buber und Franz Rosenzweig).

Pater Gerhards Termine im Juli

Montag, 3. Juli,        18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100.

Dienstag 4. Juli,      17:30 Uhr Kräuterführung in der Gärtnerei Negrassus, Überlingen, Rauensteinstraße

Mittwoch 5. Juli,       19°° Uhr: „Sommer und Sonne.“ Von sonnenhungrigen Kräutern und deren Verwendung. Ein Ausflug ans Mittelmeer. Vortrag im Gasthof Adler, Ebenweiler.

Montag, 10. Juli,      18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100

Mittwoch, 12. Juli,   18°° Uhr: „Basilikum – unser Kraut im Monats Juli“. Führung und Vortrag im Hotel Landgasthof Kreuz, Mattenhaus. Anmeldung direkt unter: 07524-97570.

Montag, 17. Juli,      18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100.

Dienstag, 18. Juli,   17:30 Uhr Kräuterführung in der Gärtnerei Negrassus, Überlingen, Rauensteinstraße

Mittwoch, 19. Juli,   19°° Uhr: „Schmieren und Salben hilft allenthalben“ Naturkosmetik selber machen. Im Brunnenhof.

Donnerstag,20. Juli, 18°° Uhr: „Zum Himmelszipfel und zurück“. Eine Exkursion. Anfang und Ende im Langasthof zur Sonne in Leupolz. Anmeldung direkt dort unter: 07506-9516940.

 Montag, 24. Juli, 18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100.

 Donnerstag, 27. Juli, 19°° Uhr Uhr: „Eure Lebensmittel seien eure Heilmittel“. Antikes Wissen für uns Heutige. Vortrag in der  Weinstube Kernler, Krauchenwies. Anmeldung: 07576-1854.

Montag, 31. Juli,      18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100.

Auch für die Termine in Ebenweiler (Gasthof Adler / Brunnenhof) gilt: bitte anmelden! (07584 – 3233)

 

Mein ganz spezielles Kraut des Monats: Mönchspfeffer

MÖNCHSPFEFFER – KEUSCHLAMM – Vitex agnus castus

  Eine notwendige Hinführung zu diesem wunderschön blau blühenden Bäumchen: Der Name „Mönchspfeffer“ deutet eine Verbindung zu den zumindest offiziell zölibatär Lebenden Mönchen an. Nicht nur aus den kriminologischen Abenteuern der Schwester Fidelma von Cashel und ihres Mitstreiters Bruder Edulf, die im 7. Jahrhundert gewirkt haben – so ihr Erfinder Peter Tremayne – sind uns in der klösterlichen Welt Doppelklöster überliefert. Das sind Klosterbezirke, in dem Mönche und Nonnen unter der Leitung eines gemeinsamen Ordensoberen lebten, wobei jedoch die männlichen und weiblichen Kommunitäten einer strengen Trennung unterlagen, unterliegen sollten! Im Westen umfasste die Lebensdauer der Doppelklöster, besonders im früheren angelsächsischen Raum, das 5. bis 9. Jahrhundert. In Frankreich, Italien und dem späteren Deutschland erlebten diese ihre Blütezeit im 11. und 12. Jahrhundert. Im 13. Jahrhundert wurden die Doppelklöster fast überall aufgegeben; eine der beiden Gemeinschaften verschwand oder wurde verlegt. Gründe dafür waren vor allem die kritische Haltung von zeitgenössischen Kirchenführern gegenüber diesen Einrichtungen. Langer Rede, kurzer Sinn: Überall wo Menschen zusammen leben menschelt es, kann, zum Schrecken der Oberen, Lust und körperliche Liebe wachsen und gedeihen. Gelegenheit schafft Liebe! Diese Oberen blätterten in alten Folianten und wurden fündig. Den Griechen galt Mönchspfeffer als Symbol der keuschen Ehe. Dioscurides beschreibt den Keuschbaum als Anaphrodisiakum. So wurde der würzige Keuschlamm-Same („Keusch wie das Lamm“) als Pfefferersatz in der Klosterküche eingeführt, um leichter mit dem „Drängen des Triebes“ umgehen zu können, um die Lust zu unterdrücken. „Er löscht aus des Fleisches Brunst und Begierde …“, dämpft den Sexualtrieb beider Geschlechter. Dabei muss hoch dosiert werden, denn zu niedrige Gaben „laben den Knaben“, meint, sie stärken die Lust. Franz von Sales (1567–1622) erwähnt die Anwendung von Agnus Castus in seinem Büchlein „Philothea“ im 13. Kapitel – „Ratschläge zur Bewahrung der Keuschheit“: „Wer sich auf das Kraut Agnus castus bettet, wird selbst keusch und schamhaft. So wird auch dein Herz von jeder Makel und böser Lust gereinigt, wenn es im Heiland ruht, dem wahrhaft reinen und makellosen Lamm.“ Auf die mit dieser Pflanze verbundene Keuschheit und Reinheit deuten auch die Namen „agnus“ – „das Lamm“ und „castus“ – „keusch“ hin. In der sogenannten Volksmedizin wurde die Pflanze darüber hinaus zur Förderung des Milchflusses, bei Impotenz und auch als Appetitzügler eingesetzt. Der wichtigste Einsatzzweck des Mönchspfeffers in heutiger Zeit ist  die Frauenheilkunde, da er die weiblichen Hormone ins Gleichgewicht bringt. Er wirkt milchtreibend und  hilft sowohl gegen Periodenprobleme als auch bei Wechseljahrbeschwerden. Diese Wirkung hängt mit seiner Funktion als Phytohormon zusammen, denn der Mönchspfeffer kann die körpereigene Progesteronbildung anregen und sorgt dafür, dass die Ausschüttung anderer Enzyme normalisiert wird. Obwohl in erster Linie als Frauenkraut verwendet, hat man seine Vorzüge auch bei der Behandlung von Hoden- und Prostataentzündung entdeckt. Darüber hinaus wird Mönchspfeffer bei Potenzstörungen und Depressionen eingesetzt. Übrigens: der hilfreiche Same wird gegessen! Die übliche tägliche Menge liegt bei 30-40 mg.

Gott befohlen und herzlichst –

Euer Pater Gerhard.

Unsere Gottesdienste im Juli

4.Sonntag nach Pfingsten, 02. Juli, 11°° Uhr: Hl. Messe Abtei St. Severin

Freitag,          07. Juli, 19°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

Samstag,      08. Juli, 18°° Uhr: Hl. Messe, Hofkapelle Ragenreute

Freitag,          14. Juli, 19°° Uhr: Vesper nach der Vesper im Brunnenhof

6.Sonntag nach Pfingsten, 16. Juli, 10:30 Uhr: Hl. Messe, Hofkapelle Ragenreute

Freitag,          21. Juli, 19°° Uhr: Vesper mit Vesper im Brunnenhof

7.Sonntag nach Pfingsten, 23. Juli, 11°° Uhr: Hl. Messe, Abtei St. Severin

Freitag,          28. Juli, 19°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

8.Sonntag nach Pfingsten, 30. Juli, 10:30 Uhr: Hl. Messe, Hofkapelle Ragenreute

Biblischer Zwischenruf im Juli

Ein Zwischenruf!

Du sollst – du darfst – du wirst!

Überzeugungen verwirklichen sich erst dann, wenn sie sich bewähren; bewähren in der Geschichte, in meinem Lebensvollzug. Ich bin gefragt. Ich bin gefordert. In dieser Bewährungsphase, auf dem Weg zur Verwirklichung meiner Überzeugung, werden wir immer wieder mit „meinem Nächsten“ konfrontiert. Bin ich aufgefordert mich mit der Frage auseinander zu setzen: Wer ist mein Nächster und wessen Nächster bin ich? Die Worte unseres Alttestamentlers Franz-Josef Helfmeyer, die er während des Theologiestudiums an uns unbedarfte Hörer gerichtet hat kommen mir in den Sinn: Sie helfen uns, um nicht in ungesundes Leistungsstreben zu verfallen: „Du sollst!“ und „Du wirst!“ sind zwei unterschiedliche Lesarten ein und desselben Textes, sind die beiden Seiten einer Medaille. Dem schroffen und fordernden „Du sollst!“ wird die befreiende Zusage „Du wirst!“ an die Seite gestellt. Beide Aussagen verschmelzen so zu der Frohen Botschaft die da heißt: Du wirst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Du wirst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Das ist seine Zusage an mich, an jeden von uns. Und – wie gesagt, wer mein Nächster ist offenbart mir mein Herz. Wir brauchen nur in uns hineinzuhören. Manches wird dann klar. Es wird klar und einleuchtend, was da in dieser Begegnung mutig und unvoreingenommen von mir erwartet wird. „Erwartet“ – auch dieses Wort kann uns in die Mitte unseres Seins führen. „Er wartet“ geduldig und hoffnungsfroh. Es ist ganz nah bei dir. Das Wort ist in deinem Mund und es kommt aus deinem Herzen – und – du kannst es halten! Christus wird uns dieses Leben und Lieben ermöglichen, er, der vor aller Schöpfung war und in dem alles Bestand und Zukunft hat. Durch ihn sind wir teil der Neuen Schöpfung. Durch ihn sind wir zum Leben befreit. Durch ihn sind wir frei! „Und wer ist mein Nächster?“ – Immer wieder diese Frage. Philosophen zu allen Zeiten fragen „Was ist der Mensch?“ Die Heilige Schrift unser Gott lehrt uns: „Der Mensch ist mein Nächster!“ Der Mensch ist immer Mitmensch.Jesus ermutigt uns, Mitmensch und Nächster zu sein. Der Beistand, den er gesandt hat verleiht uns die Kraft, dann wenn es Not tut zu helfen, dem „der unter die Räuber gefallen war.“

Herzlichst Euer Pater Gerhard

 

Unsere Gottesdienste im Pfingsmond Juni

Freitag,          02. Juni, 19°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

Pfingstsonntag,        04. Juni, 11°° Uhr: Hl. Messe zum Pfingstfest, Abtei St. Severin

Pfingstmontag,       05. Juni, 10:30 Uhr: Hl. Messe zum Pfingstfest, Hofkapelle Ragenreute

Freitag,          09. Juni, 19°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

Samstag,      10. Juni, 19°° Uhr: (Trinitatis) Hl. Messe, Hofkapelle Ragenreute

Freitag,          16, Juni, 19°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

Samstag,      17. Juni, 19°° Uhr: (2.Sonntag nach Pfingsten): Hl. Messe, Hofkapelle Ragenreute

3.Sonntag nach Pfingsten, 25. Juni, kein Gottesdienst (Klostermarkt Raitenhaslach)

Freitag,          30. Juni, 19°° Uhr: Vesper im Brunnenhof

Christ-katholische Kirche in Deutschland,  Filiatur St. Andreas im Orden von Port Royal, Brunnenhof, Kornstraße 61, 88370 Ebenweiler, Telefon: 07584 – 3233, NEU: Fax 07584-9216700: Email: brunnenhof-kraeuter-und-mehr@t-online.de

Das Heilige Blatt – mein Kraut des Monats

1000 Wunder Pflanze, Calanchoe brasiliensis pinnata. Weitere Bezeichnungen für dieses Allheilmittel für und gegen Alles sind: Bryophyllum calycinum, Crassuvia floripendia, Crassula pinnata, Sedum madagascariense, Verea pinnata. Der Volksmund nennt sie: Air plant, clapper bush, coirama,  green love (Grüne Liebe), hoja de aire, life leaf (Lebensblatt), live forever (Ewiges Leben), mexican loveplant (Mexikanische Liebespflanze), miracle leaf (Wunderblatt), und … In Deutschland nennt man sie Luftpflanze, Brutblatt, Keimzumpe, Lebenszweig, Kindlipflanze. Das Heilige Blatt ist eine Dickblatt- und Speicherpflanze aus den südamerikanischen Tropen. Dort wird sie schon lange als Heilmittel gegen verschiedenste Krankheiten eingesetzt. Zu uns kam sie per „Nonnenpost“. Franziskanerinnen aus Reute haben sie mitgebracht. Heimlich, im Kulturbeutel haben sie Natur und Grünkraft in unsere Region gebracht.  Bei uns gedeiht sie problemlos auch im Blumentopf. In ihrer Heimat kann die Pflanze bis zu drei Meter groß werden, bei uns schafft sie gerade einmal 40 cm. Das besondere an ihr ist, dass sie an den Blatträndern immer wieder neue Triebe ansetzt. Ein Blatt der Pflanze auf die Erde gelegt und es wachsen neue Pflanzen aus den Einkerbungen des Blattrandes. Bei der „Goethepflanze“, die zur gleichen Familie zählt, wachsen diese „Kindl“ bereits an der Pflanze selbst heran.

Verwendet werden die Blätter und der Blattsaft. Die Blätter und der Saft der Pflanze werden in der südamerikanischen Volksmedizin äußerlich gegen Abszesse, Gelenkentzündungen, Fußpilz, Geschwüre, Brandwunden, Schwielen, Ohrenschmerzen, Ekzeme, Kopfschmerzen, Insektenstiche, Juckreiz, Wunden, Hautverletzungen, Rheuma, Zahnschmerzen, Warzen, Knochenbrüche, Schmerzen, Pickel, Verstauchungen und Entzündungen eingesetzt. Sehr gute Erfolge wurden in der Behandlung mit Fersensporn erzielt. Klinische Forschungen bestätigen die antivirale, antifugale, antibakterielle, fiebersenkende, entzündungshemmende, wundheilende, muskelentspannende, mild beruhigende und schmerzlindernde Wirkung der Pflanze, die darüber hinaus Magengeschwüre lindert, karminativ, diuretisch wirkt, das Cholesterin senkt, die Körpertemperatur herabsetzt, den Uterus stimuliert und die Menstruation anregt.

Für die innerliche Anwendung: Einfach die Blätter essen, oder, wenn’s unbedingt sein muss, 1-2 Tassen Tee aus den frischen Blättern, abgekühlt, täglich, trinken; Äußerlich werden der Saft und die Blätter verwendet. Dazu wird ein Blatt perforiert (mit einer Nadel, Gabel oder einem Zahnstocher) oder mit dem Wellholz ausgerollt, damit der Saft besser austreten und an der betroffenen Stelle wirken kann. Das Heilige Blatt soll nicht während der Schwangerschaft anwendet werden!

Sie ist als Zimmerpflanze zu halten, will nur sparsam gedüngt und wenig gegossen werden. Ist das nicht ein Wunder: Fällt ein Blatt auf die Erde, wächst sofort eine neue Pflanze daraus. Es reicht sogar ein Schnipsel eines Blattes! Das Wunderblatt zeigt uns durch diese enorme Regenerationsfähigkeit seine ungeheure Vitalität. Verständlich, dass eine mit so viel Kraft gesegnete Pflanze eine großartige Heilpflanze sein muss. Denn Heilen bedeutet ja auch immer, Vitalkräfte zu entfachen! In der Kosmetikindustrie wird diese Kalanchoe als Hautpflegestoff verarbeitet. Als Erste-Hilfe-Pflanze oder „Lebende Hausapotheke“ haben sie sicher einen Platz auf der Fensterbank verdient. Frische Blätter sind dann immer bei kleinen Verletzungen zur Hand. Sie wirken aber auch als Immunmodulator, beruhigend auf das Nervensystem, muskel-entspannend, allergische Reaktionen reduzierend, als Antihistaminikum, fiebersenkend, schützend auf den Magen-Darm-Trakt, gegen Nierensteine, cholesterinsenkend, körpertemperatursenkend, insektizid, wundheilend, harntreibend, gegen Infektionen der oberen Atemwege, bei Grippe und Fieber. In der anthroposophischen Heilkunde wird Kalanchoe pinnata seit langem als Mittel zur Wehenhemmung eingesetzt. In der Kosmetikindustrie wird diese Kalanchoe als Hautpflegestoff verarbeitet.

Goethe: Mit einem Blatt Bryophyllum calycinum, an Marianne von Willemer, 12. November 1826:

Was erst still gekeimt in Sachsen,

Soll am Maine freudig wachsen.

Flach auf guten Grund gelegt,

Merke wie es Wurzeln schlägt!

Dann der Pflanzen frische Menge

Steigt in lustigem Gedränge.

Mäßig warm und mäßig feucht

Ist, was ihnen heilsam deucht.

Wenn du’s gut mit ihnen meinst,

Blühen sie dir wohl dereinst.

 

Gott befohlen und herzlichst – Ihr Pater Gerhard.

Pater Gerhards Termine im Juni

  • 3.Juni, 10°°-16°° Uhr: Ora et labora Tag. Kräuter intensiv im Brunnenhof
  • 6.Juni, 17:30 Uhr Kräuterführung in der Gärtnerei Negrassus, Überlingen, Rauensteinstraße
  • 7.Juni, 19°° Uhr: „Grünzeug: antibiotisch und antiviral.“ Von den enormen Möglichkeiten der Grünkraft.“.   Vortrag im Gasthof Adler, Ebenweiler.
  • 10.Juni, 14°° Uhr: Kräuterwanderung. Ebenweilers Flur entdecken. Machtvolle Kräuter auf Schritt und Tritt. Treffpunkt: Brunnenhof.
  • 11-18. Juni, Kräutertage im Landgasthof Kreuz zu Mattenhaus. An den beiden Sonntagen mit Infos über und Verkauf von Pater Gerhards Kräutern, samt dem, was man daraus machen kann.
  • 12.Juni, 18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100.
  • 14.Juni, 18°° Uhr: „Salbei – unser Kraut im Monats Juni“. Führung und Vortrag im Hotel Landgasthof Kreuz, Mattenhaus. Anmeldung direkt unter: 07524-97570.
  • 19.Juni, 18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100.
  • 20.Juni, 17:30 Uhr Kräuterführung in der Gärtnerei Negrassus, Überlingen, Rauensteinstraße
  • 21.Juni, 20°° Uhr: „Sommersonnwend einmal anders“ mit Psalmen und Texten. Im Brunnenhof.
  • 22.Juni, 18°° Uhr: „Grün und antibiotisch.“ Von den enormen Möglichkeiten der Grünkraft. Vortrag im Langasthof zur Sonne in Leupolz. Anmeldung direkt dort unter: 07506-9516940.
  • 24& 25. Juni, Kloster-Markt in Burghausen / Raitenhaslach
  • 26.Juni, 18°° und 19°° Uhr: Führung durch den Kräutergarten  auf dem Höchsten. Anschließend  Kräuterbüfett. Anmeldung direkt unter: 07555-92100.
  • 29.Juni, 18°° Uhr: „Machtvolle Kräuter auf Schritt und Tritt“. Eine Erkundung. Treffpunkt und anschließende Einkehr in der  Weinstube Kernler, Krauchenwies. Anmeldung: 07576-1854.

Auch für die Termine in Ebenweiler (Gasthof Adler / Brunnenhof) gilt: bitte anmelden! (07584 – 3233)