Ein Zwischenruf:

Närrisch geht es zu in den nächsten Tagen, Ihr christlichen Narren alle und auch die, die ihr es eher bodenständig mögt.

Die Welt – eine einzige Narretei – es war immer so und wird immer so sein. Halten wir uns den Spiegel vor und schauen uns darin an. Ein fruchtbares Mistbeet tut sich auf. Ein „Hüh und Hott“! Und alles unter einer „Decke“. „Fruchtbar“ liegt nahe dran an „furchtbar“, vor allem dann, wenn wir daran denken wie das ALLES ursprünglich wohl mal „gedacht“ war. Nicht wahr – es fängt schon närrisch an. DER, der alles, also auch uns, aus LIEBE gemacht – er war närrisch genug, als er uns seinen Schöpfungsauftrag weitergereicht hat. Nicht Herrscher, nein, Diener, Diener an Seiner Schöpfung sollen wir sein. Ein Dienst, der in der Liebe seinen Ursprung hat. Gott ist die Liebe, so wagen wir zu sagen, wohlwissend, dass dies ein nie endendes Spektrum auftun wird. Wir sind infiziert mit Liebe. Dort wo dieser Sphärenklang liebende Wahrheit wird, tun sich ungeahnte Wege auf, Liebe ganz konkret zu leben: nicht Phantasiekonstrukte sondern die Wahrheit des Herzens. Augustinus (354 – 430), Kirchenvater, Philosoph, Heiliger und seinerzeit Bischof von Hippo führt uns auf diese Fährte: „Liebe, und dann tu, was du willst…“                         (Pater Gerhard)